Haus der Astronomie Haus der Astronomie

MPIA-Campus, Königstuhl 17, 69117 Heidelberg

Haus der Astronomie, Königstuhl 17, 69117 Heidelberg

Über die stetig wachsende Lichtverschmutzung wussten schon die Astronomen des 19. Jahrhunderts zu klagen. So ist es kein Zufall, dass bereits vor mehr als 100 Jahren Sternwarten - wie etwa die "Großherzogliche Bergsternwarte" am Königstuhl - zunehmend fernab von Städten und deren störenden Lichtern errichtet wurden. Im Vortrag wird gezeigt, warum die Lichtverschmutzung seither immer rasanter zugenommen hat, wie viele Sterne überhaupt noch zu sehen sind, warum auch die Gesundheit vieler Lebewesen (der Mensch eingeschlossen) unter der künstlichen Beleuchtung leidet und wie man Licht sinnvoll nutzen kann, ohne dabei den Himmel unnötig aufzuhellen." Johannes Puschnig arbeitet als Postdoc am Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg, wo er sich vor allem mit der Sternentstehung auf großen Skalen und in externen Galaxien beschäftigt. Als leidenschaftlicher Himmelsbeobachter kämpft er seit 2011 aktiv für den Erhalt der Finsternis, zum einen durch die Beteiligung beim Aufbau von Messnetzwerken zur Überwachung der Himmelshintergrundhelligkeit und zum anderen durch die wissenschaftliche Unterstützung von politischen Entscheidungsträgern, beispielsweise beim Land Oberösterreich.

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