Das Internationale Theater

Hanauer Landstr. 5-7, 60314 Frankfurt/Main

Aufmacher
Levent Üzümcü erzählt vielschichtig aus der Sicht des ägäischen Volkes von der religiös motivierten Zwangsumsiedlung nach dem Griechisch-Türkischen Krieg, direkt nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches.
Mehr Informationen
Im Jahr 1924 unterzeichneten Griechenland und die Türkei den "Bevölkerungsaustauschvertrag". Diese Vereinbarung leitete die gleichzeitige Vertreibung der orthodoxen Christen aus der Türkei nach Griechenland und der Muslime aus Griechenland (vor allem aus dem Norden des Landes) in die Türkei ein. Niemand fragte nach der Meinung der Betroffenen. Diese Zwangsmigration hat Schmerzen und unfertige Geschichten hinterlassen. In den Jahren nach dem Vertrag wurde die gegenseitige Bekämpfung fort- und der Fremdenhass eingeführt. Und das unter Völkern, die seit Jahrhunderten in Anatolien friedlich zusammengelebt haben! Mit drei Hauptfiguren und weiteren Nebenfiguren enthüllt Cengiz Toraman äußerst feinfühlig die durch die Zwangsumsiedlung entstandenen Konflikte. Er versteht es auf brillante Art, jede dieser Figuren darzustellen.

Autor & Regie: Cengiz Toraman
Darsteller: Levent Üzümcü
Sprache: Türkisch
Dauer: 115 Minuten ( Mit Pause)
Preise
VVK AK
VVK = Vorverkauf (Preise inkl. 10% VVKgebühr und 1.00 € Systemgebühr)
AK = Abendkasse


Über den ztix Sicherheitsserver

Preiskategorie 1:

26.30 €

26.00 €
Preiskategorie 2:

20.80 €

21.00 €
Anfahrtsbeschreibung (Ohne Gewähr)