Das Internationale Theater

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Aufmacher
Insassen einer Gefängniszelle (Bühne der Kulturen, Köln) erzählen poetisch feinsinnig "Das Epos von Scheich Bedreddin". Zu seinem Friedensheer gehörten Muslime, Christen, Juden und Nichtgläubige.
Regie: Telat Yurtsever

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Scheich Bedreddin löste sich von den orthodoxen Muslimen ab. Den Lohn für ein gläubiges Leben verlagerte Bedreddin vom Jenseits in ein diesseitiges und selbstverantwortetes, göttlich-ethisches Verhalten. Bedreddins Philosophie duldete keine ethnische und religiöse Trennung. Zu seinem Friedensheer gehörten Muslime, Juden, Christen und Nichtgläubige. Er wurde 1420 zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Der international bekannte türkische Dichter Nazim Hikmet setzte ihm mit seinem Werk "Das Epos von Scheich Bedreddin" ein Denkmal.
Der Regisseur Telat Yurtsever lässt in seiner Inszenierung zwei Insassen in einer Gefängniszelle das Epos nacherzählen. Dabei begeben sich die zwei Inhaftierten auf ein großes Abenteuer, proben den Aufstand zu entfachen und beleben den Geist von Bedreddin.
Hikmets lyrischer Duktus seines "Epos von Scheich Bedreddin" korrespondiert ständig zwischen verschiedenen, tradierten Versmaßen, Reimschemata und der eigens entwickelten modernen, frei rhythmischen Metrik, zwischen Lyrik und Prosa, sowie zwischen lyrischer Redeweise in Versen mit Metaphern und Bildern und dem realistisch nüchternen Zeilenverständnis."

Darsteller: Aydin Isik, Hans-Peter Speicher, Wael Almuhtadi
Regie: Telat Yurtsever
Text: Feramuz Sancar
Sprache: Deutsch
Preise
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