Bessunger Knabenschule

Ludwigshöhstraße 42, 64285 Darmstadt

Aufmacher





15. Darmstädter Jazzforum - Jazz@100
Orrin Evans, 1975 geborener Pianist, Komponist, Produzent, gehört neben Robert Glasper, Jason Moran oder Kimasi Washington zu den neuen, einflussreichen, schwarzen Stimmen im zeitgenössischen amerikanischen Jazz. Ab 2018 übernimmt Orrin Evans von Ethan Iverson dessen Pianoposten in der überaus populären Mutter aller amerikanischen Jazztrios, The Bad Plus. Zuvor aber wird nicht nur als Referent während der dreitägigen Konferenz Jazz@100 zu Gast sein – und ein Solo-Konzert geben.
Evans ist ein charismatischer Individualist, dem als musikalisch wie rhetorisch eloquentem Vertreter dieser Szene die emotionale Nähe zur vielfältigen black community seiner Heimat viel bedeutet; ein politisch wie gesellschaftlich engagierter Künstler mit großem historischen Bewusstsein und festem Standpunkt, der gerne kontrovers aber immer akkurat formuliert: a musician with attitude.
Evans, der in Philadelphia lebt, zählte zu Beginn seiner Karriere Mitte der 1990er Jahr zunächst zur Garde der young lions, jenen technisch und musikalisch hochversierten, jungen schwarzen Musikern, denen Trompeter Wynton Marsalis gerne ein Forum in seinen musikalisch eher konservativen Einflusszonen wie dem Lincoln Jazz Center in New York gab. Seine pianistischen Einflüsse gehen auf McCoy Tyner, Horace Silver oder Bud Powell zurück. Er studierte an der Rutgers University in New Jersey, bevor er Schüler von Kenny Barron wurde und als Sideman von Bobby Watson, Ralph Peterson oder dem Trompeter Duane Eubanks arbeitete.
Seine künstlerische Eigenständigkeit entwickelte sich erst später von Album zu Album. Eine offene Haltung zu alle Formen der black music bis hin zum R&B und Hip hop der Gegenwart bilden stets unverkennbar den Nukleus seines Stils. Ganz explizit und vielleicht am radikalsten evoziert Evans die verschiedenen Facetten der afro-amerikanischen Existenz mit seinem Trio Tarbaby, das durch Bassist Eric Revis und Schlagzeuger Nasheet Waits komplettiert wird. Seine Alben tragen historisch aufgeladene Titel wie „Flip the Script“, „Faith in Action“, 'Freedom“ oder „Liberation Blues“, die den so genannten race issue im Blick haben. Sein neuestes Album nennt er kämpferisch '#knowingishalfthebattle' (Smoke Sessions, 2016).
 
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