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Anfahrtsbeschreibung (Ohne Gewähr)

Frankfurter Hof, Augustinerstraße 55, 55116 Mainz

Aufmacher
“Wenn die Kenner andalusischer Tänze und Musik ins Schwärmen geraten, einander über die Virtuosität, die Emotion, auch die harmonische Vielfalt dieses Genres austauschen, fallen rasch zwei Namen. Paco de Lucia. Und Tomatito. Nach dem Auftritt des Ersteren vor wenigen Wochen ließ sich auch der zweite große Gitarrist des Neo-Flamenco im Wiener Konzerthaus feiern. Und Tomatito bot im Vergleich sogar das vielschichtigere, das spannendere Konzert.
Flamenco ist immer durchwirkt von Klischee, und ja, es gab sie, die emotional aufgewühlte Tänzerin (viel umjubelt: Paloma Fantova), die leidenden Gesangslinien (toll: Simón Román und Kiki Cortinas), die übergroße Emotion. Aber Tomatito strickt mit seinen rasenden Tönen auch (und das ist es, was seinen Zugang so spannend macht) neue Ebenen unter und über das Klischee.
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“Wenn die Kenner andalusischer Tänze und Musik ins Schwärmen geraten, einander über die Virtuosität, die Emotion, auch die harmonische Vielfalt dieses Genres austauschen, fallen rasch zwei Namen. Paco de Lucia. Und Tomatito. Nach dem Auftritt des Ersteren vor wenigen Wochen ließ sich auch der zweite große Gitarrist des Neo-Flamenco im Wiener Konzerthaus feiern. Und Tomatito bot im Vergleich sogar das vielschichtigere, das spannendere Konzert.

Flamenco ist immer durchwirkt von Klischee, und ja, es gab sie, die emotional aufgewühlte Tänzerin (viel umjubelt: Paloma Fantova), die leidenden Gesangslinien (toll: Simón Román und Kiki Cortinas), die übergroße Emotion. Aber Tomatito strickt mit seinen rasenden Tönen auch (und das ist es, was seinen Zugang so spannend macht) neue Ebenen unter und über das Klischee. Wie selbstverständlich baut er, gemeinsam mit seinem Percussionisten Lucky Losada, ausführliche Ausflüge in die freie Form des Improvisierens ein, wandert dort die Grenzen zu Jazz, Bossa Nova, Blues ab.

Und mit begeisternder Lockerheit schichtet er auf die melodiöse Seite des Solierens noch eine rhythmische Grundierung, die für sich genommen schon ein eigenes Konzert wäre, eine ununterbrochene Abfolge an Finessen und Miniaturen, die anhaltend fasziniert. Auch und vor allem in den eher Flamenco-untypischen Balladen, die Tomatito – vorwiegend im Duett mit seinem Zweitgitarristen El Cristi – einstreute. Am Schluss: gebührender Jubel.”
– WIENER KURIER

José Fernández Torres, genannt Tomatito, ist der Inbegriff des Flamenco Nuevo. Seit er mit nur 15 Jahren von Paco de Lucia und der Sänger-Legende Camarón de la Isla entdeckt wurde, gilt er als einer begnadetsten Gitarristen unserer Zeit. Das musikalische Vokabular der verschiedenen Spielarten des Flamenco hat Tomatito maßgeblich um Einflüsse aus Jazz, Rock, Blues, Bossa Nova und anderen Quellen faszinierend erweitert und so dem Flamenco seit den achtziger Jahren zu neuem Schwung verholfen. Als Meilenstein seiner technischen Virtuosität und seines Einfallsreichtums gilt sein Solo-Album «Barrio negro» von 1991. Das Ergebnis: Flamenco vom Feinsten, tief in der Tradition verwurzelt und höchst modern zugleich!