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Aufmacher
Das Festival findet im Herbst 2017 zum 16. Mal statt und hat sich zum Bekanntesten dieser Art in Deutschland entwickelt. In Europa zählt es für die Fans neben drei ähnlichen Festivals in F, NL und UK zu den Highlights des Cajun & Zydeco Jahres. Eine Eintrittskarte für das Festival ist nur ein Bruchteil dessen, was eine Reise in das Mississippi Delta kostet und man hat mehr als drei Stunden lang die perfekte Illusion in das quirlige Leben dort eingetaucht zu sein. Was sind denn aber diese drei exotisch anmutenden Musikstile aus den Alligatoren verseuchten Bayous von Louisiana? Haben sie eine Geschichte? Ja! Und was für eine!! Als die ersten „Acadians“ – also europäische Auswanderer französischer Abstammung – zwangsweise 1755 von den Briten aus Kanada vertrieben wurden, weil sie nicht der britischen Krone angehören wollten, wurden sie in den unwirtlichen Sümpfen von Louisiana angesiedelt.
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Das Festival findet im Herbst 2017 zum 16. Mal statt und hat sich zum Bekanntesten dieser Art in Deutschland entwickelt. In Europa zählt es für die Fans neben drei ähnlichen Festivals in F, NL und UK zu den Highlights des Cajun & Zydeco Jahres. Eine Eintrittskarte für das Festival ist nur ein Bruchteil dessen, was eine Reise in das Mississippi Delta kostet und man hat mehr als drei Stunden lang die perfekte Illusion in das quirlige Leben dort eingetaucht zu sein.

Was sind denn aber diese drei exotisch anmutenden Musikstile aus den Alligatoren verseuchten Bayous von Louisiana? Haben sie eine Geschichte? Ja! Und was für eine!! Als die ersten „Acadians“ – also europäische Auswanderer französischer Abstammung – zwangsweise 1755 von den Briten aus Kanada vertrieben wurden, weil sie nicht der britischen Krone angehören wollten, wurden sie in den unwirtlichen Sümpfen von Louisiana angesiedelt. Sie brachten französische Akkordeon Musik und Lieder mit. Diese vermischten sich mit dem Blues der schwarzen Plantagensklaven aus Afrika und den wilden Polyrhythmen der Karibik. So entstand also Cajun & Zydeco als eine Fusion mehrerer Kulturen. Ein gutes Jahrhundert musste ins Land gehen bevor man dafür den Begriff Weltmusik kreierte.

Später entwickelte sich daraus auch der R&B sowie Rock’n’Roll. Das lebensbejahende Gefühl oder auf Französisch „laissez les bons temps rouler“ zaubert das American Cajun, Blues & Zydeco Festival auf die Bühne. Würden die Alligatoren draußen vor den Fenstern schwimmen, man könnte sich irgendwo am Bayou fühlen. Die Temperaturen können bei großem Publikumsandrang wie im tropischen Louisiana sein. Bei so einer Hitze braut sich schnell was zusammen und wie bei einem Wirbelsturm entlädt sich dieses aufgestaute Lebensgefühl in einer euphorischen Session. Mit dieser geht das Festival immer zu Ende: wild, fröhlich, schwitzend, laut und lebenslustig!

Zu einem authentischen Festival Feeling gehört auch eine im Louisiana Stil dekorierte Bühne, Cajun Snacks und landestypische Getränke. Die Musiker werfen schon mal ein paar ‚beads‘ ins Publikum. Das sind Plastikperlenketten in den Farben des ‚Mardi Gras‘, des Karneval-Dienstags. In New Orleans werden diese beim Karneval von den Balkonen geworfen und die Frauen unten müssen dafür die Bluse lüften. Das American Cajun, Blues & Zydeco Festival bringt eine frische Brise in die hiesige Konzertlandschaft. Für Freunde authentischer Kultur ein Muss. Da kann man den Fans nur zurufen: „see you later alligator!“

Papa Mali (geboren am 6. Mai 1957 als Malcolm Helm Welbourne in Vicksburg, Mississippi) ist in Shreveport, Louisiana aufgewachsen und hat dort im Rotlichtbezirk Bossier City seine erste Bekanntschaft mit dem Nachtleben und der
zugehörigen Subkultur gemacht. Die Sommerferien verbrachte er hingegen bei den Großeltern und in den Musikclubs von New Orleans. Dort wurde er mit so einigen Musikgrößen der 60er Jahre bekannt.

Erst kürzlich wurde der 60jährige Singer/Songwriter, Gitarrist und Produzent von den Lesern des off-beat Magazins in New Orleans zum ‚Best Roots Rock Artist‘ gewählt. Seine 2015 erschienene CD ‚Music is Love‘ wurde zum ‚Roots Rock Album of the Year‘ gewählt, die von John Chelew, dem dreifachen Grammy Gewinner der ‚Blind Boys of Alabama‘ produziert wurde. In den letzten Jahren wurden iverse Songs von Papa Mali in erfolgreichen Fernsehserien wie ‚American Horror Story‘, ‚Banshee‘ und ganz aktuell in ‚Colony‘ eingesetzt. Daraus resultieren mehr als 500.000 Downloads bei allen Streaming Portalen und eine neue Generation von Fans.

Doch wie fing alles an? Die Stones begeisterten ihn fürs Gitarre Spielen und mit 17 zog er mit seinem Instrument auf dem Rücken in die umliegenden Südstaaten und spielte in Bikerbars in Arkansas, Kaschemmen in Florida und in den Straßen von Tennessee. Später lebte er einige Zeit auf Jamaika, was ihn nach seiner Rückkehr zur Gründung der Reggaeband ‚Killer Bees‘ inspirierte.

Als er 1985 für Burning Spear als opening act spielte, war sein Spitzname ‚Papa Mali‘ geboren. Der Jamaicaner nannte ihn kurz ‚Mali‘ statt Malcolm und seine Frau und Kinder setzten wie es sich gehört das „Papa“ dazu. Und dabei ist es geblieben. Er ist Vater von sieben Kindern und hat drei Enkel. Die Killerbees hatten grossen Erfolg in den 90ern, aber mit dem Tod des Sängers löste sich die Band auf. Das war für Papa Mali Anlass zurück zu den Wurzeln seiner Heimat Louisiana zu kehren. Mit seiner neuen Band ‚Papa Mali and the Instigators‘ nahm er 2000 das Album ‚Thunder Chicken‘ auf. Der ‚Playboy‘ nannte es “the best swamp music since Tony Joe White” und ‘Top Ten Albums to Make Love By’.

Papa Mali Blues Connection Er tourte weiter und seine live Performances erinnerten an Dr. John. Manche nannten es ‘voodoo space blues’ or ‘bayou soul’. Aber alle fanden es klang ‚funky‘. Sein nächstes Album „Do your thing“ entstand mit Größen wie Monk Boudreaux, Kirk Joseph and Henry Butler. Hurricane Katrina zerschlug förmlich das Timing für dieses Album und es erschien erst 2007. In diesem Jahr führte ihn eine Tour mit seinem alten Freund Cyril Neville nach Europa.

Kurz darauf gründete er die Band ‚7 Walkers‘ mit dem Grateful Dead Schlagzeuger Bill Kreutzmann, dem Meters Bassisten George Porter jr. und Matt Hubbard. Illustre Gäste wie Willie Nelson und der Grateful Dead Texter Robert Hunter ergänzten die Truppe und veredelten das Debutalbum.

Papa Mali wird zum ‚American Cajun, Blues & Zydeco Festival‘ 2017 als Trio kommen und seine Version des Louisiana Blues auf allen denkbaren elektrischen, akustischen und Slide Gitarren präsentieren. Aber auch seine Lebenseinstellung: “I am constantly amazed that I get to do what I do. I am astounded that my lifelong dream – to write and play music and travel the globe and make recordings that I can be proud of – has become a reality. There isn’t a day that goes by that I am not humbled and thankful and inspired to keep going.” papamalimusic.com


Die Cajun Roosters sind echte Meister darin, das französische Lebensgefühl – „laissez les bon temps rouler“ – musikalisch in die Tat umzusetzen und eine ausgelassene Partyatmosphäre zu schaffen. Dieser Band eilt der Ruf voraus, eine der authentischsten und besten Cajun & Zydeco Bands ausserhalb der USA zu sein.

Beweis: Auszeichnungen in USA und Europa für inzwischen sechs CDs der fünf Musiker aus fünf Ländern die sich der lebenslustigen Musik aus Louisiana verschrieben haben. Unter anderem wurde die 2014 erschienene CD „Hell Yeah!“ bei den „Cajun Grammies“ als das beste Album ausgezeichnet.
Aber nicht nur dort gab es Anerkennung. So schwärmte das führende britische Weltmusik Magazin „Songlines“ dieser Tage über das neue Album: „... World class musicianship“.


Als weitere mediale Highlights der Bandgeschichte wäre zu nennen: Coverstory im Akkordeon Magazin und ausgiebige Features in BlueRhythm, Bluesnews oder Folker. Interessant, dass die „Cajun Hähne“ aus fünf Ländern kommen. Eine Schottin zusammen mit einem deutschen, englischen, belgischen und französischen Musiker, die jeweils als die Besten des Genres in ihrem Mutterland gelten. Das macht die Band zu einer echt europäischen Formation. Echt international liest sich auch der Tourneeplan der Gruppe. In Deutschland, Frankreich, England, Benelux, Dänemark, Österreich, Schweiz, Italien und ja sogar Indonesien kann die Band Auftritte als Headliner vorweisen. TV und Radio Auftritte unter anderem BBC 2 (UK) in Mark Lamarrs: God’s Jukebox Show Juni 2008.

Auf der Hühnerleiter der Cajun & Zydeco Musik in Europa sitzen die „Cajun Hähne“ ganz weit oben und können stolz ihre Federn plustern. Sie können auch in vollen Zügen das große sechzehnjährige Jubiläum des ACBZF genießen. Schließlich waren sie all die Jahre großartige Gastgeber für ihre amerikanischen Kollegen/innen und Motor hinter diesem Konzept. Vor allem ist der Bassist Michael Bentele genannt, der sich durch seine Arbeit als Regisseur u.a. der Kultmusiksendung „Formel Eins“ und Zusammenarbeit mit Musikern wie Joe Cocker einen Namen gemacht hat und sich jetzt als künstlerischer Leiter des ACBZF etabliert hat. Die SZ schreibt: „Es gibt wohl hierzulande keinen, der sich besser mit dieser Musik auskennt.


Yvette Landry ist aufgewachsen in Breaux Bridge, Louisiana, nicht weit von den Deichen des Atchafalaya Basin, Nordamerikas größter Sumpflandschaft. In diesen Sümpfen lernte sie jagen, fischen, reiten, tanzen, französisch sprechen und Geschichten erzählen. Sie lernte aber auch den Louisiana Honky-Tonk, diesen gut abgehangenen Sound der Sümpfe, der wie ein Mückenstich unter die Haut geht. Wer einmal das Sumpffieber des Honky-Tonks bekommen hat, dem ist nicht zu helfen. Ein Radio DJ aus dem Mississippi Delta brachte es auf den Punkt: “Her honky-tonk has a foot in the city and one in the country, and neither her songs, her voice nor her band show a hint of strain in the straddle.” Und ein anderer Journalist setzte noch einen drauf: “Yvette Landry has the kind of voice that can get grown men into trouble.

Yvette spielt zudem diverse Instrumente in einigen angesagten Bands (The Lafayette Rhythm Devils, Balfa Toujours und Les Ferrailles) und natürlich ihrer eigenen: Yvette Landry & Friends. Ihr preisgekröntes Debütalbum “Should Have Known” erschien 2010. Seit der Zeit ist Yvette viel durch die Welt gereist und hat auf unzähligen Festivals und Bühnen gespielt - vom New Orleans Jazz and Heritage Festival bis zum Bluebird Café in Nashville.

Seit ihrer Debüt CD hat Yvette drei weitere veröffentlicht: “No Man’s Land” zusammen mit einer Reihe von sehr guten Freunden wie Bill Kirchen, Cindy Cashdollar und Dirk Powell. Dann “Me & T-Coe’s Country” und last but not least “Oh What A Silent Night” mit Pedal Steel Star Richard Comeaux. 2014 war Yvette Landry nominiert für einen Grammy für ihre Arbeit mit der Band ‚Bonsoir Catin‘.
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