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Open Air, Zitadelle Mainz, Zitadellenweg, 55131 Mainz

Aufmacher
Konstantin Wecker- Tour “Poesie und Widerstand“ geht weiter

Sein Name und seine Stimme rütteln wach. Seit über 40 Jahren zählt Konstantin Wecker zu den bedeutenden deutschen Liedermachern, dem genug bekanntlich nie genug war. So sehen das auch seine Anhänger. Denn 2018 wird der Musiker, Autor und Schauspieler seine große Jubiläumstour, die er 2017 anlässlich seines 70. Geburtstages begann, fortsetzen. Viele Zusatzkonzerte stehen aufgrund der großen Nachfrage bereits fest. Der Titel: Poesie und Widerstand. Über 70 Jahre Ungehorsam - verändert hat sich der Künstler in seinem Leben schon oft, ein Anderer ist er nie geworden. Seit Jahrzehnten ist der Münchner ein Garant für volle Säle und aufgeweckte Besucher.
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Konstantin Wecker- Tour “Poesie und Widerstand“ geht weiter
Sein Name und seine Stimme rütteln wach. Seit über 40 Jahren zählt Konstantin Wecker zu den bedeutenden
deutschen Liedermachern, dem genug bekanntlich nie genug war. So sehen das auch seine Anhänger.

Denn 2018 wird der Musiker, Autor und Schauspieler seine große Jubiläumstour, die er 2017 anlässlich seines 70.
Geburtstages begann, fortsetzen. Viele Zusatzkonzerte stehen aufgrund der großen Nachfrage bereits fest.

Der Titel: Poesie und Widerstand. Über 70 Jahre Ungehorsam - verändert hat sich der Künstler in seinem Leben
schon oft, ein Anderer ist er nie geworden. Seit Jahrzehnten ist der Münchner ein Garant für volle Säle und
aufgeweckte Besucher. Im Lauf seiner Karriere setzte er zu träumerischen Liebesflügen an, ging durch
stürmische Zeiten, gestattete sich Revolte und war liedestoll, wütend, zärtlich, inwendig warm und immer auch
uferlos. Auch wenn er allzu gerne unter dem Blütenfall des Meeres am Strand lebte, ist er sich und seinen
Anhängern immer treu geblieben. Denn seine Heimat ist die Bühne und sie wird es immer bleiben. Also, kein
Grund zu klagen. Obwohl, aufschreien möchte er schon. Immer wieder. Noch lauter seine Stimme erheben für die
Schwachen, die Gestrandeten am Rande der Gesellschaft, die seitlich Umgeknickten, die er schon immer mit
seinem Melodien und Texten in den Arm genommen hat. Verbogen hat sich Konstantin Wecker nie, sein Song „Ich
singe, weil ich ein Lied hab“ ist und bleibt für ihn der freudigste und wahrhaftigste Grund zu singen. Also alles
beim Alten? Mitnichten. Jetzt, wo die soziale Kälte wieder grölend Einzug feiert in Europa und in Deutschland,
wehrt sich der Liedermacher nicht mehr so stark wie noch vor ein paar Jahren dagegen, ein politischer
Liedermacher zu sein: „Ich wollte immer Liebeslieder schreiben. Schon als 18-Jähriger, als ich begonnen hatte,
meine Gedichte zu vertonen. Doch meine immer stärker werdende Wut über Neid, Fremdenhass und Profitgier
zwingen mich dazu, mich mehr denn je einzumischen.“

Die Liebe und die Zärtlichkeit ging dem Poeten dabei nie verloren: „Im Grunde sind meine politischen Lieder
Ausdruck meiner Liebe für die Menschen, meiner Leidenschaft für den Humanismus.“ Konstantin Wecker
gestattete sich schon immer eine ganze Menge Leben, aus dem die schönsten Melodien sprudelten. Seine Musik
ist ein stetiger Fluss, ein Weg, auf dem ihn immer wieder großartige Kolleginnen und Kollegen aus allen Teilen
der Welt begleitet haben. Darunter Joan Baez, Mercedes Sosa, Charlie Mariano, Arlo Guthrie, Pete York, Pippo
Pollina - um nur einige zu nennen.

Seine Bühnenpartner waren für ihn immer ein purer Gewinn, von ihnen hat er gelernt. Sich auf einen Stil festlegen
wollte und konnte er nicht: „Meine Musik folgt immer meinen Texten. Von Schubert bis Hardrock – bei mir ist
immer alles möglich.“ Und ist es noch immer. Dies werden die Besucher auch bei seinen zahlreichen
Zusatzkonzerten 2018 spüren und erleben.
Neben seinem langjährigen Bühnenpartner und Alter Ego am Klavier, Jo Barnikel, ist auch Fany Kammerlander
wieder dabei. Die begnadete Cellistin, die mit ihrem Spiel sowohl in der Klassik, als auch in der Popwelt zuhause
ist, steht seit längerem mit Konstantin Wecker auf der Bühne. Ebenso wie die Ausnahme-Musiker Jens Fischer
(Gitarre), Wolfgang Gleixner (Percussion), Severin Trogbacher (Gitarre) und Marcus Wall an der Geige.