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Ihr Debütalbum "Fatou" (2011) und die darauf folgenden Aktivitäten machten die malische Künstlerin Fatoumata Diawara zu einer der wichtigsten Vertreterinnen moderner afrikanischer Musik. Sie nahm mit Bobby Womack und Herbie Hancock auf, spielte Glastonbury sowie andere große Festivals und tourte mit dem kubanischen Pianisten Roberto Fonseca. Sie gründete eine westafrikanische "Supergroup" mit Amadou und Mariam, Oumou Sangaré und Toumani Diabaté, um ein Friedenslied für Mali aufzunehmen. Außerdem begab sie sich an Bord von Damon Albarns Africa Express, wo sie sich als Höhepunkt eine Bühne mit Sir Paul McCartney teilte. Vor kurzem hatte sie zusammen mit Musikern wie David Crosby, Chris Thile, Snarky Puppy einen Auftritt in der Carnegie Hall.
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Ihr Debütalbum "Fatou" (2011) und die darauf folgenden Aktivitäten machten die malische Künstlerin Fatoumata Diawara zu einer der wichtigsten Vertreterinnen moderner afrikanischer Musik. Sie nahm mit Bobby Womack und Herbie Hancock auf, spielte Glastonbury sowie andere große Festivals und tourte mit dem kubanischen Pianisten Roberto Fonseca. Sie gründete eine westafrikanische "Supergroup" mit Amadou und Mariam, Oumou Sangaré und Toumani Diabaté, um ein Friedenslied für Mali aufzunehmen. Außerdem begab sie sich an Bord von Damon Albarns Africa Express, wo sie sich als Höhepunkt eine Bühne mit Sir Paul McCartney teilte. Vor kurzem hatte sie zusammen mit Musikern wie David Crosby, Chris Thile, Snarky Puppy einen Auftritt in der Carnegie Hall. Der Rolling Stone schrieb darüber: "The singer and guitarist, originally from Mali, provided two of the night´s most striking moments. Her ode to the power of women 'Mousso' sung in her native language was hypnotic, and her captivating stage spins enhanced her anthem 'Unite'."
Parallel setzte sie ihre Karriere als Schauspielerin fort, unter anderem in den Filmen Timbuktu (2014) und Mali Blues (2015).
Das aktuelle Album "Fenfo" (was übersetzt 'etwas zu sagen' bedeutet) wurde gemeinsam von ihr und dem französischen Superstar Matthieu Chedid (besser bekannt unter seinem Künstlernamen -M-) produziert und in Mali, Burkina Faso, Barcelona und Paris aufgenommen. "Ich habe seit dem letzten Album so viele verschiedene musikalische Abenteuer erlebt, bin mit so vielen anderen Musikern touren und arbeiten gegangen und ich denke, dass man hört, wie all das in diese Platte einfließt", sagt sie.

"Fenfo" ist ein Album, das keine Grenzen kennt. Fatoumata verbindet hier die Modernität der elektrischen Gitarre mit den alten afrikanischen Saiteninstrumenten Kora und Ngoni, sie kombiniert Kit-Drums mit den zeitlosen Rhythmen der traditionellen Perkussion. Begleitet wird sie unter andrem von Matthieu Chedid (Gitarre und Keyboards), dem brillanten Cellisten Vincent Ségal und dem Kora-Spieler Sidiki Diabaté.









Das Video zu der ersten Singleauskopplung "Nterini" (übersetzt 'meine Liebe/meine Vertraute') wurde von der äthiopischen Fotografin und zeitgenössischen Künstlerin Aïda Muluneh inszeniert. Wie Fatoumata erklärt, ist "Nterini" ein Lied über den Liebeskummer zweier Liebender, die durch große Entfernung getrennt sind: "Meine Liebe ist weit weggegangen und hat mir seitdem keine Nachricht mehr geschickt. Ich liebe ihn trotz allem und ich vermisse ihn jeden Tag. Ich möchte von meinem Schatz hören, sonst kann ich nachts nicht gut schlafen."

Eine moderne Geschichte: Die elf Songs auf "Fenfo" - meist in Bambara gesungen - behandeln zeitlose Themen wie Migration, Respekt, Demut, Liebe, Familie und wie man eine bessere Welt für unsere Kinder schaffen kann. "Ich wollte nicht auf Englisch oder Französisch singen, weil ich mein afrikanisches Erbe respektiere", erklärt sie. "Aber ich wollte einen modernen Sound, weil das die Welt ist, in der ich lebe. Ich bin eine Traditionalistin, aber ich liebe es auch zu experimentieren. Ich möchte meine Wurzeln und Einflüsse behalten, sie aber in einem anderen Stil kommunizieren."

"'Fenfo' drückt aus, wie ich mich fühle und wie ich klingen möchte", sagt Fatoumata.
"Das erste Album war eine Einführung. Ich bin seitdem als Mensch und als Musikerin gewachsen und denke, dass sich die Musik kühner anfühlt. Meine Stimme ist anders, nuancierter."

Es ist eine CD, die Fatoumata Diawara als die Stimme junger afrikanischer Frauen definiert - mutig experimentell und doch respektvoll gegenüber ihren Wurzeln. Sie ist stolz auf ihr Erbe, aber mit einer Vision, die zuversichtlich in die Zukunft blickt und eine universelle Botschaft darstellt.