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Revolution statt Klischee
Norbert Krampf in der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.07.2012

Daniel Kahn und The Painted Bird fesseln bei „Weltmusik im Palmengarten“.

Vor 34 Jahren wurde Daniel Kahn in Chicago als Sohn jüdischer Eltern geboren, nach seinem Literatur- und Theater-Studium arbeitete er in New Orleans, spielte bei Bluegrass-Jams oder als Bar-Pianist, blieb eine Weile in New York, um schließlich 2005 in die Berliner Szene einzutauchen. Es dauerte kein Jahr, bis der selbstbewusste Charismatiker seine Band The Painted Bird gegründet und das erste von bislang drei Alben veröffentlicht hatte. Seitdem begeistert Kahn mit eigenen Songs und individuellen Adaptionen.
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Revolution statt Klischee
Norbert Krampf in der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.07.2012

Daniel Kahn und The Painted Bird fesseln bei „Weltmusik im Palmengarten“.

Vor 34 Jahren wurde Daniel Kahn in Chicago als Sohn jüdischer Eltern geboren, nach seinem Literatur- und Theater-Studium arbeitete er in New Orleans, spielte bei Bluegrass-Jams oder als Bar-Pianist, blieb eine Weile in New York, um schließlich 2005 in die Berliner Szene einzutauchen. Es dauerte kein Jahr, bis der selbstbewusste Charismatiker seine Band The Painted Bird gegründet und das erste von bislang drei Alben veröffentlicht hatte. Seitdem begeistert Kahn mit eigenen Songs und individuellen Adaptionen.

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Klezmer-Punk auf Brechts Spuren
Suzanne Cords am 05.01.2012 auf dw-world.de (Deutsche Welle online)

Daniel Kahn & The Painted Bird liefern einen Mix aus jiddischen Punk-Songs und Kabarett. Böse und poetisch zugleich wandeln die skurrilen Vögel auf den Spuren des Literaten und verlieren doch nie den Bezug zur Gegenwart.

Rauschebart, dunkler Hut, zerknitterter Anzug und eine theatralisch angehauchte, eindrucksvolle Stimme, die ins Berlin der 1920er Jahre passt: Fast könnte Daniel Kahn als Zeitgenosse Bertolt Brechts durchgehen. Ob Brecht einst die Armut der Menschen in der Wirtschaftskrise der 20er Jahre anprangerte oder Kahn es ihm in der Gegenwart gleich tut, die Grenzen der Zeit scheinen plötzlich aufgehoben. Dennoch: Was Kahn und seine Mannen von The Painted Bird auf der Bühne bieten, ist durchaus zeitgemäß, auch wenn ihr Outfit eher an eine jüdische Klezmer-Kapelle vergangener Epochen erinnert.



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Daniel Kahn & The Painted Bird im ARTE Journal

Am 08.12.11 erhielten Daniel Kahn & The Painted Bird bei ihrem Konzert in Frankfurt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Sven Waskönig war dabei und stellt die Band im ARTE Journal vom 09.12.11 vor.

(ARTE Journal vom 09.12.11)
Politisch Lied ist schönes Lied
Johannes Schneider im Tagesspiegel vom 21.12.2011 über die Gedenkveranstaltung für Franz-Josef Degenhardt am 19.12.2011 im Berliner Ensemble; http://tagesspiegel.de/kultur/politisch-lied-ist-schoenes-lied/5980558.html

Eine Degenhardt-Feier im Berliner Ensemble

So war dann auch ein weiterer Höhepunkt des an bewegenden und interpretatorisch schlicht guten Auftritten reichen Konzerts einer, der dem Ge- und Verehrten vielleicht gar nicht so zugesagt hätte. Wie der in Berlin lebende Amerikaner Daniel Kahn mit seinem Ostalgie-Bash „The Good Old Bad Old Days“ zu vorgerückter Stunde den hier und dort hervorwabernden altlinken Muff neutralisierte, machte Hoffnung auf eine Zukunft, in der Liedersänger vielleicht keine zuverlässigen Genossen, aber weiterhin großartige Chronisten sein werden.
Beth Dwoskin
Beth Dwoskin in AJL - Association of Jewish Librarie, Volume 1, No. 3, September/October 2011, p.38, http://www.jewishlibraries.org/main/Portals/0/AJL_Assets/documents/Publications/newsletter/ajlreviews_201109.pdf
CD-Review "Lost causes"

It’s impossible to overstate the merit of this astonishing CD. From its musical brilliance to its uncompromising and ever-relevant themes, from its original pieces to its translations to its cover design, this is Jewish art of the highest quality. For this CD, the dazzling writer and singer Daniel Kahn embellished his group, The Painted Bird, with several of today’s finest klezmer musicians, including Jake Shulman-Ment, Michael Winograd, Dan Blacksberg, Michael Alpert, and Lorin Sklamberg.

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Monday Music: Daniel Kahn and the Relevance of Yiddish Protest Songs

Jake Marmer, 06.06.2011, http://forward.com


We all know people who seem to have been born in the wrong decade — or even in the wrong century. Only very few of them, however, attempting to connect their society with that of another world, stretch across eras, and become giants — artists and thinkers like Sun Ra, Walter Benjamin and Henri Matisse. Whether Daniel Kahn is merely an eccentric born in the wrong century, or is indeed a growing giant, is the question I kept returning to while listening to “Lost Causes,” Kahn’s third album with his band, The Painted Bird.

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Klezmer Revival
Aaron White, 21.05.2011, http://leviathanjewishjournal.com

For me, Daniel Kahn’s music is careening manically eastward and backwards in time like a bad acid trip, towards home. Home in this case, is the place of my ancestors (on my mothers side of course, what a good Jew I must be): Eastern Europe. It’s here that Daniel Kahn has rediscovered Jewish music as if it were a Torah buried for its own protection during the Holocaust. Music our grandparents hummed (they never could quite remember the lyrics), our parents never heard, and we are hearing as new.

The name Daniel Kahn & The Painted Bird, as you may have guessed, is partially derived from the novel of the same name by author Jerzy Kosinski. The Pied Pipers of the Shtetl, Daniel Kahn & The Painted Bird are bringing back Klezmer and infusing it with Dark Cabaret, Punk and the music of the Balkans. Several of these songs haven’t been heard since the Fiddler on the Roof was a reality, rather than a Broadway play with catchy tunes ingrained into the collective unconscious of American society.

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Eelco Schilder
Eelco Schilder in "Folkworld" # 44 – 03/2011, http://www.folkworld.eu
CD-Review "Lost causes"

Daniel Kahn was born in Detroit and since five years he lives in Berlin where he involved in several folk and klezmer projects. I already wrote shortly about his multi talents in my review of the earlier album he recorded with Painted bird. I liked their creative, uncomplicated way of making music and consider Partisans & parasites as being a very nice album. But now, a new one called Lost causes and Daniel Kahn and the Painted Bird shows a tremendous step forward and recorded a fabulous album.

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Daniel Kahn fusioniert Klezmer und Rock



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Sechs Millionen Deutsche

Charlotte Misselwitz am 11.01.2011 in Frankfurter Rundschau online, http://fr-online.de

Als Rache für den Holocaust sollten sechs Millionen Deutsche sterben. Daniel Kahn hat ein Lied darüber geschrieben. Doch was ist passiert, dass den jüdischen Musiker sein bekanntester Song plötzlich derart befremdet.





"Sechs Millionen Deutsche!“ Im Berliner Café Burger dichten gut 200 Besucher johlend die Vergangenheit weiter. Das Lied, zu dem der Refrain gehört, erzählt die wahre Geschichte von Abe Kovner, der nach dem Holocaust aus Rache an der Ermordung der Juden ebenso viele Deutsche töten wollte. Klezmer, die traditionelle Hochzeits- und Festmusik der Juden, erklingt, mischt sich mit Punkelementen.


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Maik Brüggemeyer
Maik Brüggemeyer, "Rolling Stone" (German), Vol. 3/2010
Everyone's bouncing and drinking and Kahn sings of revolution, whisky and Zion, inner emigration and parasitism. He ends with the Yiddish folk song 'Dem Milners Trern,' known from the Coen brothers film 'A Serious Man.' Daniel Kahn, at once moralist and anarchist, is also a man who means it all seriously.

Socialists Don't Believe in God

Ulrich Gutmair am 03.12.2009 in der taz
Daniel Kahn & The Painted Bird play Alienation Klezmer: forward-marching and backward-glancing . . . Daniel Kahn & The Painted Bird make truly great art.

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ÜBER PARASITEN UND PARTISANEN

Matti Goldschmidt im "FOLKER", Ausgabe 04.09., Juli/August 2009

Daniel Kahn & The Painted Bird am 15.5.2009 in der Feuerwache, München

Immer wieder gelingt es der Promotionfirma Volxmusik, die sich auf "traditionelle Volksmusik" verbunden mit „modernen Elementen" spezialisiert hat, eher ungewöhnliche Formationen des genannten Genres nach München zu bringen - an diesem Freitagabend und allen Ernstes in direkter Konkurrenz zum AC/DC-Konzert in der Olympiahalle stehend, ist es der seit über vier Jahren in Berlin wohnhafte Daniel Kahn.

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Mark Swatek-Evenstein

Mark Swatek-Evenstein am 25.05.2009 in http://www.intro.de, Print: Intro Ausgabe 172

Wenn man über Daniel Kahns zweites Album einfach nur schreiben könnte, dass es ein grandioser, wahrlich europäischer Alternativentwurf zum etwas zweifelhaften Genre des Folk-Punks ist - gerne würde man eingestehen, dass es vielleicht daran liegt, dass hier ein Amerikaner am Werke ist.

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Vom Zeitvertreib des Vogelfängers

Volker Schmidt am 01.04.2009 im ZEIT ONLINE Weblog

Daniel Kahn & The Painted Bird sind dem Klezmer, was die Pogues dem Folk waren: Sie versetzen die Tanzmusik der osteuropäischen Schtetl mit einer ordentlichen Portion Punk

Der bemalte Vogel passt nirgends hin. In seinem Roman The Painted Bird aus dem Jahr 1965 lässt Jerzy Kosínski einen Außenseiterjungen durch das Osteuropa der Zeit des Zweiten Weltkriegs streunen und in eine gewalttätige, perverse Szenerie nach der anderen geraten, von Vergewaltigung über Inzest bis Sodomie. In Polen war das Buch des englischsprachigen Schriftstellers 23 Jahre lang verboten.

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Ralf Stiftel

Ralf Stiftel am 06.03.2009 im Westfälischen Anzeiger

Darauf muss man erstmal kommen: Ein Lied über Parasiten wie den Toxoplasma-Erreger oder den kleinen Leberegel, wobei die Details des Lebenszyklus in feinen Reimen vorgetragen werden. Und der Refrain dieser heiteren Klezmer-Moritat stampft geradezu in einem Kneipenrhythmus daher: „Now You Are Living As A Parasite“.

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Klaus Halama

Klaus Halama, 06.03.2009 on www.sound-and-image.de

When it's comes to wicked freaky Klezmer music, the Americans were always way ahead. Daniel Kahn, born in Detroit, living in Berlin, belongs to this caste of Yiddish music agitators. An absolute must for lovers of unusual, intelligent, challenging, exciting folk music and a blast at every instant.

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Sechs Millionen Deutsche, Partisanen und Parasiten

Uwe Käding am 04.03.2009 für Associated Press

Daniel Kahn stellt mit seiner Klezmer-Band unbequeme Fragen - Lieder in Jiddisch und Englisch

"Eigentlich will ich mit dieser Musik, mit der wir auftreten, nur Fragen stellen", sagt Daniel Kahn. Seit vier Jahren lebt der Amerikaner in Berlin, und wo sonst könnte ein Klezmer-Musikant auf mehr Fragen stoßen, die in der Geschichte der Juden in Europa bis heute nicht beantwortet sind?

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Rainer Molz

Rainer Molz am 25. Feb 2009 in www.monstersandcritics.de

Musik kann mitreißen. Musik kann beklemmen, anregen, traurig stimmen, begeistern, verwirren, Gefühle verbreiten, Aggressionen heraus kitzeln oder diese eindämmen. Musik bewegt! Musik von Daniel Kahn & The Painted Bird vereint genau die genannten Attribute.

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Ruthless Cosmopolitan

Klezmer and the ghost of Germany past

By Ruth Ellen Gruber

FREIBURG, Germany (JTA) -- At the height of the recent uproar over Pope Benedict XVI's rehabilitation of a Holocaust-denying bishop, I attended a klezmer concert in the pontiff's native Germany.
The timing was coincidental. I didn't deliberately set out to counter the pernicious folly of denying history by listening to music rooted in the culture the Nazis sought to destroy.

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Not your grandma's shtetl
By Anat Heffetz [http://www.ynet.co.il/JewishScene]

Corny, clichéd Yiddishkeit suffers hard blow from young Jewish musicians who take century-old Yiddish songs to a whole new level
We got to the club half an hour after the show was scheduled to start, knowing full well that music shows at this venue always start at least an hour late. However, when we walked into the dark, but surprisingly not smoke-filled basement of Levontin 7, we were stunned to discover that the band has just taken the stage and was about to begin.