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Aufmacher
Dream Theater ist eine Progressive-Metal-Band aus New York, USA.

Die Band gilt als ein wichtiger Vertreter des Progressive Metals Ende der 1980er Jahre und als eine der kommerziell erfolgreichsten Bands dieses Genres. Sie verband als eine der ersten Bands die zeitgenössische Spielart des Progressive Metal mit Elementen des Progressive Rocks der 1970er Jahre sowie des Fusion. Obwohl ihr erstes offizielles Album durchweg sehr gute Kritiken erhielt, blieben die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen der Band und der Plattenfirma zurück. Der eigentliche Durchbruch gelang der Band 1992 mit ihrem zweiten Album Images and Words.
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Dream Theater ist eine Progressive-Metal-Band aus New York, USA.

Die Band gilt als ein wichtiger Vertreter des Progressive Metals Ende der 1980er Jahre und als eine der kommerziell erfolgreichsten Bands dieses Genres. Sie verband als eine der ersten Bands die zeitgenössische Spielart des Progressive Metal mit Elementen des Progressive Rocks der 1970er Jahre sowie des Fusion. Obwohl ihr erstes offizielles Album durchweg sehr gute Kritiken erhielt, blieben die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen der Band und der Plattenfirma zurück. Der eigentliche Durchbruch gelang der Band 1992 mit ihrem zweiten Album Images and Words.

Neben ihrer Tätigkeit für die Band sind und waren alle Bandmitglieder auch in weiteren Projekten tätig; so wirkt beispielsweise Mike Portnoy auch in den so genannten Supergroups Transatlantic, OSI oder Liquid Tension Experiment (zusammen mit John Petrucci und Jordan Rudess) mit. Portnoy rief auch Tribute-Bands (für The Beatles, Led Zeppelin, The Who und Rush) ins Leben, d. h. Bands, die zu Ehren verdienter Musiker deren Songs covern.

Geschichte

1985–1990: Gründung, erste Einspielungen und Besetzungswechsel
Im September 1985 wurde die Band von den Musikstudenten John Petrucci (Gitarre), John Myung (E-Bass) und Mike Portnoy (Schlagzeug) gegründet. Alle drei besuchten das Berklee College of Music und stammen aus New York. Der Keyboarder Kevin Moore und Sänger Chris Collins vervollständigten das Line-Up, welches unter dem Namen Majesty bekannt wurde. Schon bald musste die Band ihren Namen aus rechtlichen Gründen in Dream Theater umwandeln, da Majesty bereits vergeben war. Der Name Dream Theater war ein Vorschlag des Vaters von Mike Portnoy, der sich von einem Kino in Monterey inspirieren ließ. Nach einigen Demoaufnahmen und Besetzungsänderungen erschien 1989 das offizielle Debütalbum When Dream and Day Unite, auf dem Charlie Dominici anstelle von Chris Collins singt.

1991–1994: Durchbruch mit Images and Words
Wegen Problemen mit der Plattenfirma und künstlerischen Differenzen verpflichteten sie mit dem Kanadier James LaBrie, anderthalb Jahre nach dem Rausschmiss von Erstsänger Charlie Dominici, einen neuen Sänger. LaBries Stimme weist ein umfangreiches Tonspektrum auf, zudem verfügt er über eine klassische Ausbildung zum Opernsänger. An seiner Gesangsweise wird lediglich die Neigung zum so genannten Pressen kritisiert.

1992 erschien das zweite Album, Images and Words, das mit rund 600.000 verkauften Einheiten Gold-Status erhielt und damit als eines der erfolgreichsten Progressive-Metal-Alben gilt. Die Single-Auskopplung Pull Me Under erreichte Platz 10 der US-Billboard-Charts. Es wurden drei Videoclips produziert (Pull Me Under, Take The Time und Another Day), die alle von MTV ins Programm genommen wurden. Ein weiterer Titel ist Metropolis Part 1: The Miracle And The Sleeper, dessen Name auf eine Fortsetzung schließen ließ. Dream Theater tourten mit dem Album zwei Jahre lang und veröffentlichen danach das Livealbum Live at the Marquee (1993).

Kurz nach den Aufnahmen zu Awake verließ Keyboarder Kevin Moore aus verschiedenen musikalischen und wohl auch persönlichen Gründen die Band und entschied sich für eine Sololaufbahn mit seinem Projekt Chroma Key. Mit Wait for Sleep (Images and Words) und Space-Dye Vest (Awake) hinterließ er jedoch zwei in Fankreisen geschätzte Balladen. Letztere wurde seit seinem Ausstieg 1994 niemals live gespielt, da Dream Theater es als sein persönliches Abschiedsstück betrachten und ihm damit ihren Respekt erweisen wollen. Für die Aufnahme des Livealbums Live Scenes from New York (30. August 2000, Veröffentlichung am 11. September 2001) lud ihn die Band allerdings ein, um dieses Lied noch einmal mit ihnen zu spielen. Moore lehnte jedoch ab mit der Begründung, er wolle nicht als „Ex-Dream-Theater-Keyboarder“ vorgeführt werden und versuche, diesen Titel mit der Zeit abzuwerfen.

1995–1998: Unter dem Druck des Labels
Mit Moores Nachfolger Derek Sherinian nahmen Dream Theater das 23-minütige Epos A Change of Seasons (1995) auf, dessen Ursprünge bereits auf das Jahr 1989 zurückgehen. Sherinian spielte vorher u. a. bei Alice Cooper und KISS und zeichnet sich durch sein von der Hammond-Orgel geprägtes Spiel aus. Nach der Waking Up the World-Welttournee nahm die Band ihr viertes Studioalbum Falling Into Infinity (1997) auf. Eigentlich sollte das Album als Doppel-CD erscheinen und mit einem Longtrack den Nachfolger zu Metropolis Part 1 enthalten. Die Plattenfirma drängte die Band jedoch in eine kommerziellere Richtung und kürzte einige Songs. So wurde entschieden, das Album als Einzel-CD ohne den Metropolis-Nachfolger zu veröffentlichen. Nach der Touring Into Infinity-Welttournee legten die Bandmitglieder eine Pause ein, um sich anderen musikalischen Projekten zu widmen.

Von Liquid Tension Experiment (Instrumentalprojekt mit Bassist Tony Levin) brachten Portnoy und Petrucci den Keyboarder Jordan Rudess mit, der sich bei seinen Soli durch eine gitarrenähnliche Phrasierung auszeichnet, sein Vorgänger Sherinian musste die Band verlassen.

1999–2007: Weltweiter Erfolg stellt sich ein
Mit Rudess schrieb die Band nun am Nachfolger zu Metropolis Part 1, für den ihnen ihre Plattenfirma absolute künstlerische Freiheit gewährte. Das daraus resultierende fünfte Studioalbum Metropolis Pt. 2: Scenes From A Memory ist ein Konzeptalbum, welches inhaltlich sowie musikalisch zusammenhängt und zahlreiche Zitate aus dem ersten Teil beinhaltet. Stücke mit besonders virtuosen Instrumentalpassagen sind Beyond This Life, Home und The Dance of Eternity.

Im Jahr 2000 folgte auf die Metropolis 2000-Welttournee die erste Live-DVD der Band mit einer visuellen Umsetzung des Konzeptalbums sowie der Dreifach-Live-CD Live Scenes from New York. Das ursprüngliche Cover griff das Konzept des brennenden Herzens auf, das bereits auf den Covern zu Images And Words und Live at the Marquee verwendet worden war, das Herz wurde aber durch einen Apfel (Big Apple als umgangssprachlicher Begriff für New York City) mit der Skyline New Yorks ersetzt. Wegen der Koinzidenz mit den Anschlägen auf das World Trade Center wurde die CD umgehend aus den Ladenregalen genommen und anschließend mit ausgetauschtem Cover zwei Monate später wiederveröffentlicht und weiterverkauft. Das für die Neuveröffentlichung entwickelte Cover enthält dieselben Bildschnipsel, die auch vorher schon darauf zu sehen waren, lediglich wurde der brennende Apfel durch das goldene Majesty-Symbol ersetzt.

Nach dieser Tournee begannen Dream Theater mit experimentellen Songideen zu arbeiten und veröffentlichten im Jahre 2002 die Doppel-CD Six Degrees of Inner Turbulence. Das darauf enthaltene, gleichnamige 42-minütige Epos weist mit Overture und Reprise erneut typische Merkmale eines Konzeptalbums auf. Die Band betont aber, dass es nicht als solches verstanden werden soll. Der Titel Disappear wurde der Titelsong vom 2000 gedrehten Drama Hamlet. Dazu gab es auch einen von Michael Bahr produzierten Videoclip. Auf das Album folgte die World Tourbulence-Welttournee. Als Zugabe spielte die Band gelegentlich die Alben Master of Puppets (1986) von Metallica oder The Number of the Beast (1982) von Iron Maiden in voller Länge.

Den Nachfolger Train of Thought (2003) schrieben Dream Theater innerhalb von nur drei Wochen. Musikalisch als Hommage an ihre Heavy-Metal-Vorbilder gedacht, zeichnet sich das Album durch geradlinige Härte und hohe Geschwindigkeit aus. Während der Welttournee zu diesem Album entstand das drei CDs umfassende Livealbum Live At Budokan, das sich vom vorangegangenen Dreifach-Livealbum durch eine fast komplett geänderte Setlist unterscheidet.

Im Juni 2005 erschien das achte Album Octavarium, auf dem sich der Stil wieder in eine melodischere Richtung bewegte. Darauf finden sich mehrere Balladen, die nach Angaben der Band von Bands wie U2 oder Coldplay beeinflusst sind (z. B. zu hören in I Walk Beside You).

Das 24-minütige Titelstück hingegen ist eine Hommage an bekannte Progressive-Rock-Bands wie Genesis, Pink Floyd, Yes und andere. Absichtlich werden musikalisch ähnliche Motive und Instrumente (z. B. das schwelgerische Keyboard/Gitarren-Intro, live mit Continuum-Fingerboard) als Anspielung auf Shine On You Crazy Diamond von Pink Floyd verwendet. Im Text werden sogar bekannte Liedtitel als Zitat wiedergegeben (Lucy In The Sky With Diamonds, Supper’s ready). Ab Sommer 2005 starteten Dream Theater wieder eine ausgedehnte Welttournee und tourten u.a. mit Megadeth unter dem Namen Gigantour durch die USA. Auf der anschließenden 20th Anniversary Tour durch Europa coverte die Band traditionell wieder ein Album in voller Länge. The Dark Side of the Moon von Pink Floyd wurde das erste Mal im Oktober 2005 mit den Gastmusikern Theresa Thomason als Sängerin und Mike Kidson am Saxophon in Amsterdam vorgetragen. Während der Japan-Tournee im Januar 2006 wurde als Coveralbum jedoch Made in Japan von Deep Purple in Tokio live gespielt. Am 1. April 2006 spielten Dream Theater zum Ausklang ihrer 2005/2006-Welttournee und anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens ein Konzert mit Orchesterbegleitung in der New Yorker Radio City Music Hall, welches am 25. August unter dem Titel Score (ein Wortspiel, der Titel bedeutet zugleich Partitur und ist ein altes englisches Zählmaß für 20) auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Auf diesem Album wird die Band von einem Orchester begleitet; so auf den Titeln „Sacrificed Sons“, „Octavarium“, „The Answer Lies Within“ und „Six Degrees of Inner Turbulence“.

2007 bis heute: Wechsel zu Roadrunner Records
Dream Theater gingen im September 2006 wieder ins Studio und arbeiteten an ihrem neuen Album Systematic Chaos. Die Aufnahmen wurden im Januar 2007 abgeschlossen und das Album am 1. Juni in Europa (am 5. Juni in Amerika) veröffentlicht. Es ist die erste Veröffentlichung der Band beim niederländischen Label Roadrunner Records. Der Song Constant Motion ist die erste Single-Auskopplung des neuen Albums. Dream Theater drehte dazu erstmals seit fast 10 Jahren wieder ein offizielles Musikvideo. Im Stück Repentance sind Joe Satriani, Mikael Åkerfeldt und Steve Vai im Hintergrund zu hören.

Die im Juni 2007 begonnene Chaos in Motion-Welttournee bestritt die Band in Europa und den USA. Am Eröffnungskonzert Gods of Metal 2007 in Mailand als auch in Bonn wurde das komplette Album Images and Words zu Ehren dessen 15-jährigen Jubiläums gespielt. Am 26. September 2008 wurde die Live-DVD „Chaos in Motion“ veröffentlicht. Sie enthält Ausschnitte aus mehreren Konzerte der „Chaos in Motion World Tour“ sowie eine 90-minütige Tour-Dokumentation.

Am 17. Dezember 2007 erschien in den USA eine von der Band genehmigte Biographie unter dem Titel Lifting Shadows: The Authorized Biography of Dream Theater. Die um 40% Seiteninhalt erweiterte 2. Auflage ist seit dem 8. September 2009 bestellbar. Insgesamt ist das Buch 450 Seiten stark.

Die Aufnahmen zum zehnten Album Black Clouds & Silver Linings in den Avatar Studios in New York wurden im Frühjahr 2009 abgeschlossen, das Album wurde Ende Juni 2009 veröffentlicht und stieg am 3. Juli 2009 auf Platz 3 der deutschen Album-Charts ein.

Am 8. September 2010 gab Mike Portnoy in seinem offiziellem Forum bekannt, dass er die Band verlassen wird. Als Grund gab er unter anderem den konstanten Schreib- und Tourfluss an. In einer ersten Pressemitteilung teilte die Band mit, dass die übrigen Bandmitglieder ohne Mike Portnoy weitermachen wollen und für Anfang 2011 den Beginn der Arbeiten am nächsten Studioalbum planen.

Konzerte

Die Band benutzt für ihre Konzerte flexible, dauernd wechselnde Setlists. Jedes einzelne Konzert jeder Tour hat eine eigene, von Mike Portnoy erstellte, Setlist. Dabei wird beachtet, dass sich die Setlist von früher in derselben Region benutzten Setlists unterscheidet. Seit der Einführung dieser Idee führen Dream Theater den Soundcheck nur noch über Kopfhörer durch – das heißt, die Lautsprecheranlage wird komplett ausgeschaltet, damit Fans, die schon vor Konzertbeginn anwesend sind, noch überrascht werden können. Es erfordert auch die Verwendung eines sehr komplexen Lichtsystems, das voreingestellte Bewegungen der Lampen, basierend auf der eingegebenen Setlist, ausführt.

Die Länge der Konzerte ist ein anderes herausstechendes Element von Dream Theater. Ihre Welttourneen werden seit Six Degrees of Inner Turbulence überwiegend Evening-with…-Tourneen genannt, da die Band mindestens drei Stunden mit nur einer Pause und ohne Vorband spielt. Das Konzert der CD/DVD Live Scenes From New York dauerte fast vier Stunden.

Als Derek Sherinian noch bei der Band war, gab es einige Auftritte, in denen die Bandmitglieder die Instrumente tauschten und eine Zugabe als die erfundene Band Nightmare Cinema gaben. Dabei wurde für gewöhnlich Perfect Strangers von Deep Purple und einmalig Suicide Solution von Ozzy Osbourne gespielt. Auch sind Sherinian, Petrucci und Portnoy unter dem Namen Nicky Lemons and the Migraine Brothers auf die Bühne gekommen, allerdings nur bei sehr wenigen Konzerten. Sherinian, der eine Federboa und eine Sonnenbrille trug, sang dann einen Song namens I Don’t Like You mit Petrucci und Portnoy als Zweitstimmen.

Im Vergleich zu Konzerten anderer Bands ist die Bühnenshow jedoch eher einfach gehalten. Die Musiker bleiben weitgehend an ihren Plätzen und konzentrieren sich darauf, die Stücke fehlerfrei über die Bühne zu bringen; dies ist vor allem auf den Live-DVDs zu sehen, ist aber bei nicht aufgezeichneten Konzerten nicht so stark ausgeprägt. Eine Ausnahme ist hier James LaBrie, der z. B. während der Instrumentalparts oft über die Bühne rennt und mit dem Publikum kommuniziert. Auch die Fans bleiben im Vergleich zu den Fans anderer Metalbands ruhiger, Crowd surfing oder Pogo finden eher selten statt.

Konzertaufnahmen und Bootlegs
Dream Theater ist eine der Progressive-Metal-Bands mit den meisten Bootlegs. Seit ihren allerersten Auftritten in New York als Majesty haben Fans fast jede einzelne Show aufgenommen und auch einige sehr lange und professionelle Aufnahmen sind in Umlauf gekommen.

Von den Musikern selbst befürwortet allerdings nur Mike Portnoy die Veröffentlichung von Dream-Theater-Bootlegs, da er in seinen jüngeren Tagen selbst ein begeisterter Bootleg-Sammler war und auch ein eigenes persönliches Archiv von Dream-Theater-Material hat. Einige Aufnahmen vertreibt er durch die von ihm gegründete Firma YtseJam Records (YtseJam ergibt sich, wenn man Majesty rückwärts schreibt), darunter auch zwei der bisherigen Coverauftritte zu Metallicas Master of Puppets, Iron Maidens Number of the Beast und aktuell Pink Floyds The Dark Side of the Moon sowie Made in Japan von Deep Purple. Die übrigen Bandmitglieder zeigen sich in der Regel kulant, wenn es darum geht, Autogrammwünsche auf Bootlegs zu erfüllen, nehmen persönlich allerdings eher eine neutrale bis ablehnende Haltung ein. Sie argumentieren unter anderem damit, dass Bootlegs den Bands die Kontrolle über ihre Konzerte nähmen und sie in die Hände der Öffentlichkeit gäben. Zudem solle sich das Publikum auf die Konzerte konzentrieren und nicht auf seine Aufnahmegeräte.

Seit 2005 gibt es außerdem einen Dream-Theater-Bootleg-Hub (Direct Connect), der sich ausschließlich mit dem Tauschen von (legalen) Bootlegs beschäftigt. Es handelt sich nicht ausschließlich um Bootlegs von Dream Theater.

Hinweis:
Künstler- bzw. Bandbezogene Texte auf dieser Seite stehen unter der Creative-Commons-Attribution/Share-Alike-Lizenz


Chemistry triggers action. The bonds of disparate elements yield friction, energy, and ultimately incite creation. It happens throughout all of existence-especially in music.The music of Dream Theater relies on the interplay and brotherhood of the musicians as much as it does on the harmony of the instruments. In fact, the chemistry the band unlocked upon forming in 1985 remains central to the music they create today. The progressive metal pioneers-James LaBrie (Vocals), John Petrucci (Guitars), Jordan Rudess (Keyboards), John Myung (Bass), and Mike Mangini (Drums)-share a unique bond with one of the most passionate fan bases around the globe as evidenced by their two GRAMMY® Award nominations and 15 million records sold worldwide.
Among numerous accolades, 1992'sImages & Words received a gold certification and landed on Rolling Stone's coveted "100 Greatest Metal Albums of All-Time." Meanwhile, Guitar World placed Awake at #1 on "Superunknown: 50 Iconic Albums That Defined 1994." Excerpts of 1996'sA Change of Seasons notably soundtracked NBC's coverage of Downhill Skiing at the 2002 Winter Olympics. Fans voted the 1999Metropolis Pt. 2: Scenes from a Memory the "Number One All-Time Progressive Rock Album" in a 2012 Rolling Stone poll. Not to mention, it ranked as the "15th Greatest Concept Album" by Classic Rock.
2009 saw Black Clouds & Silver Linings crash the Billboard Top 200 at #6 as A Dramatic Turn of Events [2011] and Dream Theater [2013] maintained a three-peat in the chart's Top 10. Most recently, 2016's The Astonishing attracted widespread praise with Consequence of Sound dubbing it, "An absolutely unique experience."
In addition to releasing three platinum videos and two gold videos, the group would be inducted into the Long Island Music Hall of Fame in 2010. On its 14th full-length and first release for InsideOutMusic / Sony Music, Distance Over Time, the band recharge the brotherhood that has kept them creating music together for over 30 years.
For the first time in two decades, the bandmates lived, wrote and recorded together over a four-month period at the secluded, five-acre Yonderbarn studios in Monticello, NY. They all moved into the property's country-house where they shared memories, took turns manning the BBQ and fortifying lifelong friendships as the music happened organically and spontaneously throughout the summer in the beautifully converted barn only footsteps away.
"Of course we've written many records together, but we'll traditionally move into a studio to track the record and during that time everybody either commutes or stays in a hotel," says Petrucci. "This time around we approached things differently; up at Yonderbarn there were no distractions so we were able to just focus on being creative, spending twelve-to-fourteen hours a day working while also having fun in between the writing sessions. We'd take turns cooking for each other like brothers in a fire house and since it was summertime, the upstate New York weather was beautiful. There's something about jamming and writing as a unit while you're bonding, eating, drinking bourbon and just hanging out that helps infuse the music with a special feeling and a raw, palpable energy."
"It was like going back to summer camp," grins LaBrie. "Being around each other the whole time made it that much more of a profound experience. I think the songs reflect the energy. It was a lot of fun to have a situation so powerful at this point in our career."
"With what we had to do and the kind of record we wanted to make, it was the right way to write and record," adds Rudess. "When we would lay out all of the parts and start composing, there was a feeling we hadn't felt in a long time. There were a lot of smiles."
With every reason to smile, the five musicians immediately locked into a groove and identified a collective vision. They upheld the hallmarks of their signature sound combining metallic aggression and progressive scope, but within the framework of tighter songwriting.
"Everybody felt like it was time to return to the roots and make a more organic record," Petrucci elaborates. "We collaborated to bring back the heavy and proggy sides of what we do and make music that's really fun to play. The environment empowered us to do so."
Album opener "Untethered Angel" commences with ominous clean guitar before ramping up into a hypnotic and hard-hitting riff that gives way to a sweeping and soaring hook. Heavily employing Hammond X5, Rudess locks into an "organ-and-guitar" call-and-response with Petrucci, evoking classic prog while charting new territory all the same.
"John has some of the most tastefully crafted leads in the business, so that forces me to step up my game to the max," Rudess goes on. "It opened up a different avenue for us to trade back and forth."
"Subject-wise, it's about me seeing that a lot of people, especially our youth, are afraid to take their lives in certain directions because of fear," explains Petrucci. "They have fear of the unknown, fear of what other people think, and fear of not being good enough. So, the song urges letting go of yourself, not letting fear win, and untethering yourself from the feeling of fear that stops you from doing things."
The ten-minute "At Wit's End" swings from sharp shredding into a thick groove as LaBrie paints an intense portrait of the aftermath of abuse.
"When women have been violated, they suffer from PTSD," says the singer. "They can never really view themselves as the same people, because for all intents and purposes, they aren't. It creates a lot of divide in relationships. It can be impossible for couples to overcome. In a lot of instances, they don't make it, and they break apart. In the song, the woman is at her wit's end, and the man is assuring her they can get through it."
"Barstool Warrior" offers up an intimate slice of small town lore with cinematic lyrics as "Out of Reach" sees the band stretch its wings with a poetic ballad with lyrics penned by LaBrie. The haunting and maddening "Room 137" marks the first time Mangini contributed lyrics to a Dream Theater song, while everything culminates on the epic-sounding "Pale Blue Dot," which "highlights Carl Sagan's meaningful reflection on humankind's fleeting nature and our responsibility to deal more kindly with one another and to cherish the 'Pale Blue Dot' which is Earth." as Petrucci puts it.
In the end, the union between Dream Theater stands at its strongest on Distance Over Time-as does the music.
"This record is all about the experience for us," Petrucci leaves off. "The process and environment were a big part of the meaning and significance. I hope people walk away with the feeling of unity, camaraderie, joy, and inclusion we felt. There's a spirit, which is really magical. When I listen back to the album, I can distinctly recall every moment of the writing process; where I was standing in the room, what inspired us in that instant and the meaning behind each song. As a producer, my goal was to try and create the best-sounding Dream Theater record we've ever made so that listeners can just be enveloped in the music. I really wanted this recording to truly reflect the spirit, joy and passion that went into making the album and for people to walk away feeling some of the organic nature, personality and raw energy that the band captured while together in the studio. For me, I think it accomplishes that and I hope that other people will feel the same way." - Rick Florino, November 2018