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Anfahrtsbeschreibung (Ohne Gewähr)

Open-Air, Schott Musikverlag, Weihergarten 5, 55116 Mainz

Aufmacher
Photo-Credit: Martine Pinnel

Was machen Stoffe mit uns, wenn sie uns umhüllen? Was machen wir mit ihnen? Wie berühren sie uns? Wie berühren wir sie?
Zwischen Installation und Performance versteht sich die interdisziplinäre Produktion TextureBodyTexture als Hommage an den Tastsinn und wird, gehüllt in Klänge, für das Publikum unmittelbar erfahrbar. Vor seinen Augen und um ihre Körper entstehen Kaskaden von Bildern, zwischen Unbelebtem und Lebendigem, zwischen Geometrie und Phantasma. Haut und Stoff, in Form gebracht, gehalten durch Knochen und Muskulatur, bilden selbst eine Textur der Bewegung und schaffen Raum für Imagination: Im einen Moment noch bewegte Skulptur, ein Fluss aus Stoff, im nächsten Moment abstrakte Landschaft oder amorphes Wesen?

Mehr Informationen
What do fabrics do with us as they wrap themselves around us? What do we with to them? How do they touch us? How do we touch them?
Tracing a path between installation and performance, the interdisciplinary production TextureBodyTexturerenders homage to the sense of touch, creating, with everything immersed in sound, an immediate experience for the audience. Before their eyes and around their bodies, cascades of images build up, between the inanimate and the animate, between geometry and phantasmic spectres. Skin and cloth, constantly transformed by bone and muscle, become themselves a texture of movement, creating space for imagination: in one moment a moving sculpture, a river of fabric, then in another an abstract landscape or an amorphous creature?

Biographie:
Elisabeth Schilling ist eine in Rheinland - Pfalz geborene Tänzerin und Choreographin, die international tätig ist. Ihre Ausbildung absolvierte sie an Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main sowie am TrinityLaban Conservatoire of Music and Dance (BA Dance Theatre) in London und an der London Contemporary Dance School (MA Contemporary Dance).
Schilling tanzt regelmäßig europaweit in internationalen Produktionen etwa in Großbritannien, Finnland, Norwegen, Österreich, Belgien, Luxembourg und Deutschland. So arbeitete sie bereits für über 30 Choreographen und renommierten Kompanien wie dem Scottish Dance Theatre, Sasha Waltz (Repertoire), Trisha Brown (Repertoire), Koen Augustijn (Les Ballet C de la B), Clod Ensemble, Rosemary Butcher, Theo Clinkard, Fleur Darkin, Reinhild Hoffmann, Joe Moran, Mamia Company, Anu Sistonen, Rachel Lopez de la Nieta und Dog Kennel Hill Project, Pablo Bronstein, Anna Parkina, Victor Fung Dance, Bernard Baumgarten unter anderem an Institutionen wie dem Tate Britain London, Tate Modern London, Sadlers Wells London, Grand Théâtre Luxembourg, The Lowry Manchester, Wales Millenium Centre.
Des Weiteren nahm sie an Rechercheprojekten mit Damien Jalet, Judith Sanchez Ruiz, Jorge Crecis und Henri Oguike teil. Sie assistierte Dana Caspersen (The Forsythe Company) bei dem Event ‘UNDER I STAND’ an der University of Southern California in Los Angeles und bei der für Deustchland adaptierten Version in den Uferstudios beim Ausufern Festival 2018.
Elisabeth’s eigene künstlerischen Arbeiten wurden an folgenden Orten gezeigt: Tate Gallery of Modern Art in London, Saatchi Gallery London, Whitechapel Gallery London, MUDAM Luxembourg, The Place London, Dag van de Dans Brüssel. Außerdem erhielt sie bereits einige choreographische Auftragswerke: TrinityLaban, Scottish Dance Theatre CL, BMW Tate Live Tate Modern, London und die Bank of Cyprus, sowie auch WUK, Wien, KINDL Berlin und zeitraumexit (mit schaitlcosta).
Ihre choreographischen Arbeiten von Stiftungen, Kulturförderinstitutionen und Residenzprogrammen verschiedener Länder unterstützt (Seoul Dance Centre, Trois C-L Luxembourg, FOCUNA, City Moves Dance Agency Aberdeen, Arbeitsplatz Wien, Sjönevad Art Space Götheburg, Koli Residenz Heslinki), waren und sind in zahlreichen Theatern und Gallerien international zu sehen.

Gemeinsam mit dem Rheinland-Pfälzer Landtagsabgeordneten Manfred Geis ko-kuratierte Elisabeth die Ausstellung ‘Man muss das Leben tanzen. Kunst. Körper. Tanz. Wechselbeziehungen.’ in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, die über 25 Werke von 12 Künstlern aus 9 Ländern umfasst. DI Ausstellung wurde von dem renommierten deutschen Magazin TANZ neben Ausstellungen des MOMA, New York und der National Portrait Gallery, London empfohlen.
Elisabeth hat einige Preise gewonnen: Dance Umbrella (‚Young Spark’), Bolzano Danza und AWL Mainz.



TextureBodyTexture
Choreographie: Elisabeth Schilling
Design: Mélanie Planchard
Konstruktion / Entwicklung: Mélanie Planchard / Eric Schumacher
Kuratorin: Simone Stewart
Dramaturgie: Moritz Gansen
Musikkomposition: Andréas Papapetrou
Rechercheunterstützung: Dr. Nele Lipp
Beratung: Tim Nunn
Graphik: Annick Kieffer AD / Studio Polenta
Photographie: Martine Pinnel
Videographie: Anntti Pirskanen
Produktion: Making Dances a.s.b.l.
Produktionsassitenz: Johanna Schmitt

Unterstützt von:
Goethe Institute Glasgow, Silvio und Waltraut dell’ Antonio Stiftung Wittlich, Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz, Kulturstiftung RLP, TROIS C-L, Ministère de la Culture Luxembourg, Fondation Indépendance Luxembourg, Cercle Cité Luxembourg, Kultursommer RLP
Partner:

City Moves Dance Agency Aberdeen, Dance City Newcastle, Dance4 Nottingham, TripSpace London, Studio Wayne McGregor durch FreeSpace programme, Zsenne Art Lab Brussels, Arbeitsplatz Vienna, Hariko Luxembourg, WU Arts Space Gothenbourg, Koli Residency.

Medienpartner: Radio ARA

Besonderer Dank: Simone Röhr, Sally Marie, Rathauspraxis Manderscheid, Steve Krack