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Anfahrtsbeschreibung (Ohne Gewähr)

Stadthalle Boppard, großer Saal, Oberstr. 141, Marktplatz, 56154 Boppard

Aufmacher
Wie sahen die Komponisten des 19. Jahrhunderts Spanien? Dachten sie nur an Kastagnetten, Stierkampf und feurige Tänze? Oder war da noch mehr? Zu dieser Entdeckungsreise lädt die Rheinische Philharmonie unter Michel Tilkin ein.
Eröffnet wird die musikalische Reise mit der Spanischen Ouvertüre Nr. 1 "Jota Aragonesa" von Michail Glinka. Als Kind von äußeren Eindrücken abgeschirmt, öffneten sich Herz und Ohr des russischen Komponisten bald weit. Auf seinen zahlreichen Reisen nach Europa sog er Geräusche und Melodien in sich auf, so auch die Klänge der Jota, eines schnellen Tanzes aus dem 18. Jahrhundert, der ihm das Material für seine Spanische Ouvertüre lieferte.
Nach der Ouvertüre folgt ein kurzer und virtuoser Abstecher ins Nachbarland Frankreich: Mit dem Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-moll beschritt Camille Saint-Saëns im Jahr 1872 neue Pfade. Keine Unterteilung mehr in drei Sätze, stattdessen ein durchkomponiertes Werk mit geschickten und fließenden Übergängen. Statt nach der Einleitung brav auf den Einsatz zu warten, setzt das Solocello gleich nach dem ersten Akkord des Orchesters entschieden ein und beginnt seinen hochanspruchsvollen Part. Am Cello ist Alexander Hülshoff zu Gast, der sich als Kammermusiker und Solist einen Namen gemacht hat und seit 2013 auch Künstlerischer Leiter der Villa Musica Rheinland-Pfalz ist.
Nach diesen Cellohöhenflügen geht es zurück nach Spanien und wo es um Spanien geht, führt natürlich kein Weg an Carmen vorbei. Torerokampf, die bunten Flügel der Liebe und schnelle Rhythmen - eine Orchestersuite aus der bekannten Oper bringt flirrende Sommerhitze in die Oktoberkühle unserer Breiten.
Neben dem Russen Michail Glinka widmete sich auch Nikolai Rimsky-Korssakoff der spanischen Musik. Ihn, der sich Zeit seines Lebens für Märchen und Exotik aller Art interessierte, zog die Musik des fernen Landes in seinen Bann. Und obwohl er Spanien nie selbst gesehen hatte, schuf er mit dem Capriccio Espagnol op. 34 ein temperamentvolles Schmacht- und Bravourstück im allerbesten Sinne, mit dem das Konzert in Boppard ausklingt.

Im Überblick

Alexander Hülshoff Violoncello
Michel Tilkin Musikalische Leitung

Michail Glinka
Spanische Ouvertüre Nr. 1 "Jota Aragonesa"
Camille Saint-Saëns
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 33
Georges Bizet
Suite aus "Carmen"
Nikolai Rimsky-Korssakoff
Capriccio espagnol op. 34

Einlass: 19.00 Uhr
Die Abendkasse in der Stadthalle öffnet um 18.30 Uhr
Mehr Informationen
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