Sternenklänge. Musik um Stanislaw Lem

TU Darmstadt, Hochspannungshalle, Landgraf-Georg-Str. 8, 64283 Darmstadt

Aufmacher

Foto: Deutsches Poleninstitut

"Lem"-Konzert des Ensembles Tonkunst. Neue Kompositionen

Es spielt das Ensemble Tonkunst der Akademie für Tonkunst. Das Ensemble wurde 2014 von Il-Ryun Chung, Hauptfachdozent für Komposition an der Akademie für Tonkunst Darmstadt, gegründet. Es besteht aus Studierenden der Bachelor- und Aufbaustudiengänge der Akademie. In wechselnden Besetzungen werden im Rahmen der wöchentlich stattfindenden Lehrveranstaltung "Werkstatt" die aktuellen Werke der Kompositionsstudenten geprobt und schließlich in den Semesterkonzerten und anderen Veranstaltungen auf die Bühne gebracht.

Programm:
Hyeonwoo Lee: Parallelwelt Besetzung: Zheng Xu (Englischhorn), Yinjie Hua (Horn), Eungyu Lee (Gitarre 1), Shinhoo Lee (Gitarre 2), Jingyu Wu (Klavier)
Pablo Lascano: #5 Besetzung: Masahiro Nishio (Flöte), Johanna Mair (Cello), Hyeonwoo Lee (Percussion)
Gihyun Kil: Klaviertrio Besetzung: Jadwiga Frej (Violine), Eunjin Hwang (Cello), Gihyun Kil (Klavier)
Kushtrim Gashi (F.Schubert): Der Doppelgänger Kammerensemble: Masahiro Nishio (Flöte), Hee Ryun Nam (Klarinette), Florian Spamer (Schlagzeug), Chen Du (Klavier), Jadwiga Frej (Violine), Johanna Mair (Cello), Sophie Buß (Gesang). Leitung: Kushtrim Gashi
Lukas Grossmann: Wiederkehrende Erinnerungen an etwas, das längst vergessen wurde
Besetzung: Zheng Xu (Oboe solo), Wei Cao (Flöte), Masahiro Nishio (Altflöte), Hee Ryun Nam (Klarinette), Yinjie Hua (Horn), Johanna Mair (Cello)
Der polnische Science-Fiction-Autor und Technikphilosoph Stanisÿaw Lem (1921-2006) gilt als einer der großen Zukunftsdenker der Gegenwart. Wie ein Komet brach der visionäre Skeptiker durch ein zukunftsbegeistertes Jahrhundert. Seine Bücher und Gedanken haben bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt: Der Klassiker Solaris beschäftigt sich mit den Grenzen der Kommunikation. In seinen Erzählungen Kyberiade übt er Technikkritik. In der Summa technologiae lotet er die Grenzen technischer Machbarkeit aus.
Das Festival "Komet Lem" nähert sich dem Autor in verschiedenen Formaten: Wissenschaft, Film, Literatur, Musik, Theater, Ausstellung. Es wird neues Licht auf einen faszinierenden Autor werfen, der nicht nur Tabletcomputer erdacht, sondern auch vor der Allmacht des Internets gewarnt hat.

Weitere Informationen unter:
www.komet-lem.de
facebook.com/kometlem

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