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Stadtkirche Darmstadt

Kirchstr. 11, 64283 Darmstadt

Aufmacher
Sebastian Sternal (p)
geboren 1983, studierte Jazzklavier und –komposition in Köln und Paris,
u.a. bei Hubert Nuss, Hervé Sellin und John Taylor. 2009 erschien die Debüt-CD »Eins« seines Trios mit Sebastian Klose und Axel Pape. 2010 das zweite Trio-Album »Paris«. Neben seinem Trio spielt Sternal im Quartett »Die Verwandlung« des Trompeters Frederik Köster, im
Riccardo Del Fra Quintett (Paris) und im Duo mit den Saxophonisten Claudius Valk und Will Vinson (New York). Sein Projekt »Sternal Symphonic Society«, das junge Musiker aus Jazz und Klassik in einer 11-köpfigen »symphonischen Combo« vereint, wurde vielfach preisgekrönt. 2017 erschien sein von Publikum und Fachwelt gleichermaßen gefeiertes Trio-Album »Home« mit Larry Grenadier und Jonas Burgwinkel
Neben dem »Concours piano jazz Martial Solal« (Paris 2010) erhielt Sternal den »ECHO Jazz« (2013/ 2016), den »Neuen Deutschen Jazzpreis« (2014), den »Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik« (2015) und bereits 2007 den »WDR-Jazzpreis«. Sternal ist Professor für Jazzklavier an der Hochschule für Musik Mainz und lehrt Jazz-Theorie, -Klavier und -Komposition an der Musikhochschule Köln.


Jan Wagner »Die Live Butterfly Show«
»Er ist einer der virtuosesten Lyriker, die wir gegenwärtig haben. ... Was aber die Kunst von Jan Wagner ausmacht und was ihn zu einem nicht nur der virtuosesten, sondern gleichermaßen auch zu einem der bescheidensten zeitgenössischen Lyriker macht: Er ist jemand, der die klassischen poetischen Formen wie wenige andere beherrscht, der sich aber auch nicht scheut, diesen mit einer gewissen Ironie zu begegnen.« Wiebke Porombka, Die ZEIT
Seit dem Erscheinen seines ersten Gedichtbands »Probebohrung im Himmel« im Jahr 2001 ist Jan Wagner als freier Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer aus dem Englischen und Amerikanischen tätig. Gedichte von ihm wurden in zahlreichen Anthologien (u. a. Der Große Conrady) und Literaturzeitschriften (Akzente, BELLA triste, Sinn und Form, Muschelhaufen) veröffentlicht. Als Kritiker verfasst Wagner Rezensionen für die Frankfurter Rundschau und andere Zeitungen sowie für den Rundfunk. Seit 2009 ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der schönen Künste, seit 2010 der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt und des PEN-Zentrums Deutschland. Mit Wagners Gedichtband »Regentonnenvariationen« erhielt erstmals 2015 ein Lyriktitel den Preis der Leipziger Buchmesse. 2017 erhielt er den Büchner-Preis. Nach »Rosa Milch« (2008) ist »Mond und Hund« der zweite Lyrikband von Matthew Sweeney, den Jan Wagner übersetzt hat. Außer Sweeney hat Wagner auch Gedichte von Charles Simic, Robin Robertson, Simon Armitage und anderen Lyrikern übersetzt.