Kunsthalle Darmstadt, Steubenplatz 1, 64293 Darmstadt

Vom 14.11.17 bis 07.01.18 ist die Darmstädter Sezession mit ihrer durch
Dr. León Krempel, Direktor der Kunsthalle Darmstadt, kuratierten Jahresausstellung Lokale Gruppe. 38. Jahresausstellung der Darmstädter
Sezession zu Gast.

Die Darmstädter Sezession ging 1919 als eine Vereinigung bildender
Künstler aus dem Darmstädter Freundeskreis um die spätexpressionistischen Zeitschriften Die Dachstube und Das Tribunal. Hessische Radikale Blätter hervor. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten unter anderem die Maler Max Beckmann und Ludwig Meidner. Heute hat die Vereinigung über 100 Mitglieder in ganz Deutschland.

Ihre erste Ausstellung zeigte die Darmstädter Sezession vom 1.09. bis Mitte 10.1919 in der Darmstädter Kunsthalle am Rheintor - dem Vorgängerbau der heutigen Kunsthalle Darmstadt. 2017 lud die Darmstädter Sezession den Direktor der Kunsthalle Dr. León Krempel
ein, die 38. Jahresausstellung der Künstlervereinigung zu kuratieren.
Beide Institutionen knüpfen damit auch an eine gemeinsame Geschichte
an, wenn im November 2017 die Darmstädter Sezession mit ihrer
Jahresausstellung nach 98 Jahren erneut in die Räume der Kunsthalle
einzieht.

Die Ausstellung Lokale Gruppe. 38. Jahresausstellung der Darmstädter
Sezession versammelt ausgewählte Arbeiten von insgesamt 15 Künstlerinnen und Künstlern, darunter elf Mitglieder der Darmstädter Sezession. Im Vordergrund stehen dabei junge Talente, die in den letzten zehn Jahren Preisträger des seit 1975 vergebenen Sezessionspreises waren. Ihre Werke treten im Rahmen der Ausstellung in einen Dialog mit
Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, die nicht Teil der Künstlervereinigung sind. Diese Öffnung der Jahresausstellung über
regionale Grenzen und Verbandsgrenzen hinweg spiegelt sich auch in der Art der gezeigten Werke wider. Im Fokus stehen weniger die
"klassischen" Gattungen Malerei und Skulptur als noch vergleichsweise
junge künstlerische Entwicklungen wie Raum- und Klanginstallationen.

Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler sind:
1) Maria Anwander (*1980, Bregenz, AU) lebt und arbeitet in Berlin.
Mitglied seit 2013 / Hauptpreisträgerin 2013
2) Ruben Aubrecht (*1980, Bregenz, AU) lebt und arbeitet in Berlin.
Mitglied seit 2011 / Förderpreisträger 2011
3) Thomas Georg Blank (*1990, Bensheim, D) lebt und arbeitet in
Karlsruhe. Mitglied seit 2015 / Förderpreisträger 2015
4) Katja Eckert (*1976, Rüsselsheim, D) lebt und arbeitet in Berlin und
am Schwielowsee.
5) Susann Maria Hempel (*1983, Greiz, DDR) lebt und arbeitet in Greiz.
Mitglied seit 2015 / Hauptpreisträgerin 2015
6) Nikolaus Heyduck (*1957, Kassel, D) lebt und arbeitet in Darmstadt.
Mitglied seit 2003
7) Jonas Hohnke
8) Nicole Jana (*1979, Fulda, D) lebt und arbeitet in Berlin. Mitglied
seit 2010 / Hauptpreisträgerin 2009
9) Laura Padgett (*1958 Cambridge, MA, USA) lebt und arbeitet in
Frankfurt am Main.
10) Vera Röhm (*1943, Landsberg/Lech, D) lebt und arbeitet in
Darmstadt und Paris. Mitglied seit 1990
11) Peter Ruehle (*1975, Dreseden, D) lebt und arbeitet in Berlin.
Mitglied seit 2007 / Hauptpreisträger 2007
12) Mirja Nicola Ruhmke (*1971, Münster, D) lebt und arbeitet in
Berlin. Mitglied seit 2007 / Förderpreisträgerin 2007
13 ) Klaus Staudt (*1932, Ottendorf/Elbe, D) lebt und arbeitet in
Frankfurt am Main. Mitglied seit 1983
14) Johannes Vogl (*1981, Kaufbauren, D) lebt und arbeitet in Berlin.
Mitglied seit 2012 / Hauptpreisträger 2012
15) Sofi Zezmer


Öffnungszeiten:
Di. / Mi. / Fr. 11-18 Uhr
Do. 11-21 Uhr
Sa. / So., Feiertage 11-17 Uhr

geschlossen am:
24.12. (Heiligabend)
25.12. (Weihnachtsfeiertag)
26.12. (Weihnachtsfeiertag)
31.12. (Silvester)
01.01. (Neujahr)

Eintritt:
5 €
3 € ermäßigt (Rentner/innen, Studierende, Auszubildende, Mitglieder des ICOM und des Verbands Deutscher Kunsthistoriker, Gruppen ab 10 Personen)

Freier Eintritt für Mitglieder des Kunstvereins Darmstadt e.V. und des Kunstarchivs, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, Mitglieder anderer ADKV-Kunstvereine, Geflüchtete, Inhaber einer TeilhabeCard und
ALG II-Empfanger.

Die Sanitäranlagen und die Studios sind nicht barrierefrei.