Thema: Durchblutungsstörungen der Beine: Die Schaufensterkrankheit als unterschätzte Gefahr

Klinikum Darmstadt, Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt

Logistikzentrum (Geb. 85), 1. OG, Konferenzraum

Aufmacher

Fotos: Bild 1: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums Darmstadt, Bild 2: Logo Klinikum Darmstadt GmbH


Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Besucherinnen und Besuchern interessante Krankheitsbilder sowie neue und etablierte Behandlungsverfahren vorzustellen. Es referieren die Direktoren, Ober- und Fachärzte des Klinikums.

Referent: PD Dr. med. Jörg Herold, Leitdender Oberarzt der Klinik für Gefäßmedizin

Liegen in den Arterien des Beckens oder der Beine Engstellen vor, spricht man von der Schaufensterkrankheit oder in der Medizin von der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK). Die meisten PAVK-Patienten haben verengte Arterien aufgrund von Arterienverkalkung, sehr wenige durch Gefäßentzündungen oder angeborene Gefäßveränderungen (ca. 5 Prozent). Die Gefäßverkalkung als Ursache für PAVK ist ein langsam fortschreitender und vielschichtiger Krankheitsprozess, der alle Arterien des Körpers betreffen kann. Verursacht und verschlimmert wird die PAVK vor allem durch ein Zusammenspiel von so genannten Risikofaktoren. Die PAVK ist bei älteren Menschen über 65 Jahre häufiger - Männer haben ein größeres Risiko als Frauen. Aber auch jüngere Raucherinnen haben ein Erkrankungsrisiko.

Bei einer PAVK stören die Engstellen im Blutgefäß den Blutkreislauf empfindlich. Die betroffenen Körperteile, Beine und Füße, werden nicht mehr ausreichend versorgt. Im Anfangsstadium reicht die Durchblutung noch aus, so dass noch keine Beschwerden beim Laufen auftreten. Nehmen die Gefäßverengungen weiter zu, kommt es zu Schmerzen in der Wade beim Gehen. Der Volksmund nennt diese Erkrankung verharmlosend "Schaufensterkrankheit", weil die Betroffenen nach kurzen Gehstrecken immer wieder durch ihre Schmerzen zum Stehenbleiben gezwungen werden. Schon in diesem Stadium (Stadium II) haben die Patienten eine deutlich reduzierte Lebenserwartung.


Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Kontakt: Tel.: 06151 / 107-6748, Fax: 06151 / 107-5009,
E-Mail: info@klinikum-darmstadt.de Mehr Informationen

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Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei