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darmstadtium, Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt

Aufmacher
Chor und Orchester der TU freuen sich, Sie begrüßen zu dürfen!

Zu Chor und Orchester:

Die Technische Universität Darmstadt unterhält seit über 60 Jahren mit ihrem Chor und ihrem Orchester zwei große Laienensembles, die sich durchaus nicht zu verstecken brauchen. Die derzeitig über 200 Musikerinnen und Musiker begeistern in ihren Konzerten jedes Semester aufs Neue ihr Publikum. Dabei spielen sie Programme quer aus allen Epochen, besonders aber die mit großen Besetzungen vereinbaren Werken aus Klassik und Romantik, aber auch neuere und bislang wenig oder gar nicht aufgeführte Stücke. Ebenso bunt wie ihr Repertoire ist auch die Zusammensetzung der beiden Ensembles. Hier stehen oder sitzen Professorinnen neben Studenten, Ingenieurinnen neben Geisteswissenschaftlern, Alumni neben Gaststudentinnen und junge Musikerinnen und Musiker neben erfahrenen, verbunden durch die Freude am gemeinsamen Musizieren. Dabei entstehen Kontakte und Freundschaften, die Grenzen übergreifen und nicht selten ein Leben lang halten. Eine besondere Freude ist immer wieder die Kooperation von Chor und Orchester bei gemeinsamen Konzerten, die bei über 200 Mitwirkenden alleine logistisch schon herausfordernd sind, aber aus dem zaghaften Annähern in der ersten gemeinsamen Probe entwickelt sich rasch ein starkes musikalisches Band und natürlich ein gemeinschaftliches Feiern nach gelungener Aufführung.

Zu den Werken:

Bilder einer Ausstellung (1874)
Maurice Ravel (1875- 1937) nach dem Klavierzyklus von Modest Mussorgsky (1839 ­ 1881)

Die Bilder einer Ausstellung schrieb Modest Mussorgsky in Andenken an den Maler Viktor Hartmann. Musikalisch zeichnet er den Gang durch die Vernissage nach, beschreibt seine Gedanken und Gefühle beim Betrachten der Bilder seines Freundes und leitet mit dazwischengeschobenen Promenaden durch das Stück. Dadurch gilt die Komposition als exemplarisch für programmatische Musik. Das vom Mussorgsky für Klavier komponierte Stück wurde 1922 von Maurice Ravel für Orchester umgeschrieben.

Sinfonie Nr. 3 in a-moll (1887)
Alexander Borodin (1833 - 1887)

Seine 3. Sinfonie konnte Alexander Borodin nicht mehr vollenden, posthum nahm Alexander Glasunow sich dem Stück an und rekonstruierte und orchestrierte es. Dass Borodin zusammen mit Modest Mussorgsky zur nationalrussischen Gruppe der Fünf gehörte, hört man: In seinem Werk ist die tiefe Verwurzelung mit der russischen Geschichte und Tradition deutlich zu spüren. Alexander Borodin hat sich aber nicht nur als Komponist einen Namen gemacht, sondern ist auch als Chemiker und Mediziner bekannt.

Schicksalslied (1871)
Johannes Brahms (1833 ­ 1897)

Diesem Werk für Chor und Orchester steht ein Gedicht von Friedrich Hölderlin Pate: Brahms vertonte Hyperions Schicksalslied und tat sich damit schwer, denn er haderte mit dem hoffnungslosen Ausklang des Gedichtes. In seinem Stück versöhnt er geschickt die von Hölderlin als unerreichbaren geschilderten Sphären der Götter mit dem Abgründen der Erde und hinterlässt beim Hörer einen sehnsuchtsvollen, hochromantischen Eindruck.


Unsere nächsten Konzerte:
29. und 30. Juni 2019