Jüdisches Leben in Lublin - Straßenfotografien der 1930er Jahre

Deutsches Polen-Institut im Residenzschloss, Marktplatz 15, 64283 Darmstadt

Zugang vom Karolinenplatz

Aufmacher

Foto: © Brama Grodzka - Teatr NN, Lublin



Jüdische Schulkinder schlendern in Zweierreihen durch die Einkaufsstraße, daneben Fuhrwerke, überall rege Betriebsamkeit: Bilder aus dem Jüdischen Viertel des polnischen Lublin der 1930er Jahre hat der 1987 verstorbene Fotograf Stefan Kie?sznia aufgenommen. Die Stadt wurde 1939 von den Deutschen besetzt, tausende Lubliner Juden wurden in die Lager verschleppt und ermordet. Die Fotos stammen aus dem Lubliner Archiv Brama Grodzka. Die Bilddokumente werden um Texttafeln und weitere Fotografien aus dem heutigen Lublin ergänzt. Die Ausstellung soll nach den Worten des Kurators Günter Pabst die Erinnerung an die vom nationalsozialistischen Rassenwahn zerstörte jüdische Welt wachhalten.
Dauer der Ausstellung: 7. Februar bis 22. April 2019
Öffnungszeiten: Montag - Donnerstag: 9 - 17 Uhr, Freitag: 9 - 13 Uhr

Eine Ausstellung des
Arbeitskreises Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach , Höhenstraße 14, 65824 Schwalbach am Taunus und
der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Main-Taunus Kreis e.V. , Postfach 1472, 65704 Hofheim