Transformationen: Installation, Klänge und Bilder

Jazzinstitut Darmstadt, Bessunger Strasse 88d, 64285 Darmstadt

Galerie

Den Bogen spannen 1919-2019 - Einhundert Tage Darmstädter Sezession


Eine interdisziplinäre Ausstellung, die im Grenzbereich zwischen Musik, Geräusch und bildender Kunst anzusiedeln ist, zeigt das Jazzinstitut im Rahmen des hundertjährigen Jubiläums der Darmstädter Sezession.

Vier Künstler vermitteln in einer gemeinsamen Schau die Vielfalt der Positionen, die zeitgenössische Kunst und auch die Darmstädter Sezession als Vereinigung auszeichnet.

Vom Bild zum Klang zum Bild: Eine per Fotokopie bearbeitete Postkarte mit Alpenmotiv als Improvisationsvorlage für einen Alphornbläser, Noten, in zeichnerisch freier Anordnung gleichzeitig Bild und Spielvorgabe, eine Installation, bei der Objekt und Klang zusammentreffen, Zeichnungen, die als gestische Interpretation während des Hörens von Musik entstanden sind, Struktur-und Ordnungsvorgaben, Notationserfindungen und Handlungsanweisungen als kompositorische Hilfsmittel - dies sind Aspekte der Ausstellung. Im Mittelpunkt: die Synästhesien des "Elektronischen Kammertheaters" von Reinhart Büttner und Nikolaus Heyduck.

Ausstelllungsdauer: 1. Juni bis 23. August 2019
Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag: 10 Uhr bis 17 Uhr und Freitag: 10 bis 14 Uhr (Mittwochs geschlossen)


Ein Rahmenprogramm intensiviert die Expositionen im Jazzinstitut

Mittwoch 19. Juni 2019
19:15 Uhr: Vernissage in der Galerie
20:00 Uhr: Darmstädter Musikgespräch mit den Gästen Nikolaus Heyduck und Reinhart Buettner unter der Regie der Leiter der drei städtischen Darmstädter Musikinstitute - Cord Meijering (Akademie für Tonkunst), Thomas Schäfer (Internationales Musikinstitut) und Wolfram Knauer (Jazzinstitut)

Mittwoch, 26.6.2019, 19:15 Uhr:
Shift - Vortrag von Reinhart Buettner über Medien übergreifende Transformationen

Im Rahmen der 100 Jahre Feierlichkeiten der Darmstädter Sezession wird der Künstler und Theoretiker Reinhart Buettner eine Vorlesung im Jazzinstitut halten, die den Titel trägt "SHIFT, Bericht über künstlerische Methoden". Er verlegt damit seine Reihe Privat-Vorlesungen zur Kunst-und Gestaltungstheorie, "Artistenpredigten" genannt, aus Anlass der Ausstellung "Transformationen" in das Gewölbe des Jazzinstituts und wird dort über Veränderungen, Übersetzungen und Transmediale Prozeduren vortragen. Er spannt dabei den Bogen von Josquin des Prez bis Raymond Queneau und stellt das Shifting und Switching unserer Zeit, als Abkömmlinge der alten und genuinen künstlerischen Methoden der Alteration, Variation und des Wechsels vor.

Freitag, 23. August 2019, im Gewölbekeller, 20:30 Uhr:
Konzert Rainer Lind und Norbert Grossmann Norbert Grossmann (Synthesizer, Klavier) und Rainer Lind (E-Gitarre, Zuspiel)

Frei Improvisierte Musik abseits musikalischer Genres weiterentwickelt. Was die Zuschauer und Zuschauerinnen an diesem Konzertabend im Jazzinstitut erwartet, das wird sich erst auf der Bühne selbst entscheiden.

Konzertkartent: 12 € / 10 €
Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

Ab Samstag, den 8. Juni bis 15. September 2019
Im Rahmen des Netzwerks im Stadtraum Darmstadt der Darmstädter Sezession, welches das Festival als einheitlichen Raum erfahrbar machen soll, wird auf dem Jagdhofplatz vor dem Jazzinstitut eine Außenmöbilierung errichtet werden.

Kontakt: Wissenschaftsstadt Darmstadt vertreten durch Jazzinstitut Darmstadt, Telefon: 06151-963700 oder per e-mail: jazz@jazzinstitut.de