"Ich habe den Krieg verhindern wollen" - Georg Elser und das Attentat vom 08.11.1939

Hessisches Staatsarchiv, Karolinenplatz 3, 64289 Darmstadt

Karolinensaal

Ausstellungsprojekt mit Vorträgen, Filmen und Beiträgen von Schülerinnen und Schülern anlässlich des 80. Jahrestages des Attentats des Schreinergesellen Georg Elser auf Adolf Hitler im Münchener Bürgerbräukeller.

Am 8. November dieses Jahres jährt sich zum 80. Mal das Attentat des Schreinergesellen Georg Elser auf Adolf Hitler im Münchener Bürgerbräukeller am 8. November 1939. In Kooperation mit dem Hessischen Staatsarchiv Darmstadt und der Darmstädter Geschichtswerkstatt hat die Regionale Arbeitsgruppe Südhessen diesen Jahrestag zum Anlass genommen, die Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin "Ich wollte den Krieg verhindern - Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939" nach Darmstadt zu holen. Sie steht vom 8. bis zum 27. November im Karolinensaal im Haus der Geschichte/Staatsarchiv.

Georg Elser hatte sein Vorhaben über ein ganzes Jahr hinweg technisch, organisatorisch und in aller nur denkbaren Heimlichkeit alleine vorbereitet. Dem Anschlag am 8. November 1939 vorausgegangen war der 1. September 1939: Deutschlands Angriff auf Polen - und damit der Beginn des 2. Weltkrieges.

Um die Ausstellung im Staatsarchiv herum soll es ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Formaten geben: Vorträge, Filme, Szenische Darbietungen etc. Vor allem sollen auch Schülerinnen und Schüler und Studierende in das Projekt eingebunden werden. U.a. beabsichtigt die RAG Südhessen, Schülerinnen und Schüler zu sog. Guides auszubilden, die durch die Ausstellung führen können.

Die Ausstellung wird am Freitag, den 8. November 2019 abends im Staatsarchiv eröffnet. Den Vortrag dazu hält der Historiker, Publizist und Autor Hellmut G. Haasis (u.a. Autor des Buches über Georg Elser 2Den Hitler jag‘ ich in die Luft‘, Berlin 1999).

Die Öffnungszeiten der Ausstellung, die von 11.11. bis 27.11.2019 andauert, sind von Montag bis Freitag jeweils 14 bis 18 Uhr.

Für Nachfragen steht der Sprecher der Regionalen Arbeitsgruppe Südhessen, Klaus Müller, gerne zur Verfügung.