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Aufmacher




Der Weg in die Weimarer Republik
Das deutsche Schicksalsjahr 1918: Der erste Weltkrieg ist verloren. Der Kaiser dankt ab. In Berlin wird die Republik ausgerufen: „Das Alte und Morsche, die Monarchie ist zusammengebrochen. Es lebe das Neue; es lebe die deutsche Republik!“ – Mit der Einführung der ersten Demokratie wird in Deutschland in gewisser Weise alles auf Anfang gesetzt. Es ergeben sich vielfältige neue Möglichkeiten auf nahezu allen Gebieten: Politik, Rechtsprechung, Arbeitswelt, Malerei, Theater, Musik, Film- und Unterhaltungskunst. Dieses Stück beschäftigt sich mit dem Beginn der Weimarer Republik und den überwiegend positiven Errungenschaften der ersten deutschen Demokratie.
Luises Verlobter Frieder kommt nicht aus dem Krieg zurück. Als die Franzosen die Pfalz besetzen, ereignet sich bei einer Rangelei ein folgenschweres Unglück. Hals über Kopf muss Luise nach Berlin fliehen. Dort fasst sie, erst noch unsicher, langsam Fuß. Fasziniert betrachtet das recht unerfahrene Fräulein aus der Provinz die Großstadt Berlin. Sie gerät auf der Straße zwischen die Fronten politischer Auseinandersetzungen und erlebt den Anfang der deutschen Demokratie. Luise darf erstmals als Frau wählen gehen und obendrein gibt es für sie geregelte Arbeitszeiten, einen Achtstundentag, ja sogar Freizeit und sie staunt über das Aufblühen der Kultur. Sie, die sich vorher nie für Politik interessierte, lernt nun die unterschiedlichsten Positionen kennen und entdeckt schließlich eine gewisse Sympathie für soziale Ideen. Das bringt sie in Konflikte mit der eigenen Familie. Der Weg zurück in die besetzte Pfalz wird immer fraglicher. Da erfährt sie Neuigkeiten über ihren Verlobten …
Die Ereignisse und Schicksalswendungen überstürzen sich. Vielleicht schlägt Luise neue, unvermutete Wege ein, ins vermeintliche oder tatsächliche Glück oder ins vermeintliche oder tatsächliche Verderben?
OPEN-AIR IM HOF DER KNABENSCHULE // BEI SCHLECHTEM WETTER IN DER HALLE
Es spielen: Felix S. Felix, Miriam Grimm, Ben Hergl, Monika Kleebauer, Thomas Kölsch und Stephan Wriecz  Buch und Regie: Walter Menzlaw   Dramaturgie: Sieglinde Eberhart
Bühnen- und Kostümbild: Franziska Smolarek  Musik: Dmitrij Koscheew
Regieassistenz: Angelika Drexler-Ferrari