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Aufmacher




Ein Stück über Rassismus und Vorurteile gegenüber anderen Religionen
Cem, ein Schüler der Klasse 8b an der Anne-Frank-Gesamtschule, ist seit einigen Tagen verschwunden. Die Direktorin bittet die Klasse von Herrn Akbari um Beobachtungen, die Aufschluss über seinen Verbleib geben könnten. Probleme in der Schule, mit Freunden, mit den Eltern? Oder hat Cems Verschwinden etwas mit seiner Religion zu tun oder sind das nur Vorurteile? Was wissen die Eltern, die Schüler und Herr Akbari? Gemeinsam versuchen die Rektorin und der Klassenlehrer dem Verbleiben des Schülers auf die Spur zu kommen, verstricken sich dabei in ihre Vorurteile und in Halbwissen – und nicht zuletzt in ihrer eigenen Geschichte. Eine fulminante Spurensuche zwischen Roadmovie und Kammerspiel, ein Stück über Rassismus und Vorurteile gegenüber anderen Religionen, geeignet auch für Jugendliche ab 13 Jahren.
Das Stück entstand auf der Grundlage von Recherchen, dazu gehörten Gespräche in Form von intensiven, qualitativen, leitfadengestützten Interviews. Es ging dabei nicht um Statistik, sondern um eine persönliche Bewertung der Situation bzw. um die Schilderung persönlichen Erlebens durch die Gesprächspartner*innen.
Es spielen Miriam Grimm, Olcayto Uslu | Regie Ute Bansemir
Dramaturgie Jan Deck | Buch Jan Deck, Ute Bansemir
Die Produktion wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz