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Aufmacher



Herzhafte Texte mit Musik
Gärten – oft besungen und gepriesen als Plätze der Inspiration und Schönheit. Während es ungezählte Blumengedichte gibt, wurden Nutzpflanzen, die doch eigentlich unsere Lebensgrundlage bilden, von den schönen Künsten weitgehend außer Acht gelassen. Aber es gibt auch Ausnahmen. „Du hast die Blumen lieber und Erbs‘ und Gurken ich.“ Josef Weinheber betont in seinem „Bauerngarten“, wie Rosen und Kohl die schönste Symbiose bilden.
Seit wann gibt es die einzelne Pflanze in unseren Gefilden und wie kam sie zu uns? Wo die klassische und zeitgenössische Literatur Lücken hat, haben Felix S. Felix und Walter Menzlaw auch eigene Texte verfasst, die die Einwanderungsgeschichten von Tomaten, Zucchinis und Kartoffeln erzählen – mal süffisant, mal nachdenklich, mal spöttisch.
Dreh- und Angelpunkt aller Geschichten, Lieder und Anekdoten ist ein Gartentagebuch, aus dem Felix S. Felix vorträgt. Da findet sich Klassisches von Ringelnatz und Rilke ebenso wie das angerissene Samentütchen mit Hinweisen zur Aussaat und die Apfelzeichnung zur Züchtung. Und dann verbergen sich im Gartentagebuch auch noch ein paar Aufgaben für die Besucher und Besucherinnen der Lesung. Immer mal wieder darf das Publikum mitraten, wenn sich in Rätseln Pflanzen selbst präsentieren und dabei ihren Namen verschweigen.
„Wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätten Kartoffeln, Tomaten und was sonst noch alles schon 200 Jahre vorher hungrige Mäuler in Europa gestopft!“ (aus: „Juanito, der Küchenjunge von Kolumbus“ von Walter Menzlaw)
Es liest Felix S. Felix | Musik und Komposition Armin Sommer | Regie Walter Menzlaw
Dramaturgie und Sprechtraining Sieglinde Eberhart
Gärten sind ja gerade in der aktuellen Ausnahme-Situation schwer angesagt. - Mit dem Chawwerusch-Theater verbindet die Bessunger Knabenschule eine langjährige Freundschaft. Seit 1984 gibt es hier regelmäßige Aufführungen mit aktuellen Produktionen. Auch Chawwerusch wurde von der Corona-Krise hart getroffen, ganz vieles musste abgesagt, das traditionelle Sommerstück ins Jahr 2021 verschoben werden. Mit der Aufführung wollen wir auch einen kleinen Beitrag zur Unterstützung dieses professionellen Theaters leisten.
Die Vorstellung findet Corona-gerecht im Hof oder bei Regen in der Halle statt [Foto ©Stephan Wriecz]