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Kath. Stadtkirche St. Stephan Karlsruhe, Erbprinzenstraße 14, 76133 Karlsruhe

Aufmacher
"Ein deutsches Requiem" ist keine deutsche Fassung der lateinischen Totenmesse mit der traditionellen Bitte um Erlösung der Verstorbenen. Bei Brahms steht vielmehr der Mensch im Mittelpunkt, der Lebende, der Zurückgelassene, der Trauer und Leid Tragende, er soll getröstet werden. Bei der Textauswahl stützt er sich dabei auf Schriftstellen des Alten und Neuen Testaments; deren Aussagen reichen von der Linderung des Leids der Trauernden bis zur Mahnung, die Tatsache des Todes als Konsequenz in unser Leben einzulassen.

Mit dem Werk schuf Brahms ein kostbares Juwel der romantischen Chorliteratur, das dem gerade 35-jährigen Komponisten zum Durchbruch verhalf, und das eines seiner populärsten Werke werden sollte. Seit der Uraufführung 1869 im Gewandhaus Leipzig gehört es zu den meist aufgeführten Werken der Musikgeschichte und wurde von nicht wenigen Musikfreunden gar zum beliebtesten Werk der gesamten Chorliteratur erkoren.

Im Konzert in der Karlsruher Stephanskirche werden dem Requiem die "Kindertotenlieder" von Gustav Mahler zur Seite gestellt, eine Komposition für eine Singstimme und Orchester. Für diesen Liederzyklus griff Mahler fünf der über 400 Kindertotengedichte von Friedrich Rückert auf, die der fränkische Lyriker unter dem Eindruck des jähen Todes von zweien seiner sechs Kinder verfasst hatte.

Unter der Leitung von Bezirkskantor Patrick Fritz-Benzing musizieren Antonia Bourvé (Sopran), Armin Kolarczyk (Bariton), der Stephanschor Karlsruhe und die Kammerphilharmonie Karlsruhe in der kath. Stadtkirche St. Stephan Karlsruhe am 17. November um 17 Uhr.