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Aufmacher
50 Jahre „Let It Be” der BeatlesVolker Rebell war als hr-Moderator Kult und hat mit seinen hervorragend recherchierten musikjournalistischen Themen-Sendungen so manchen nachhaltig geschmacksmäßig beeinflusst. Inzwischen sind solche Formate leider weitgehend aus den öffentlich-rechtlichen Radios verschwunden. Vor gut 50 Jahren, am 8. Mai 1970 erschien das letzte Beatles-Album „Let it be“. Die Aufnahmen dazu entstanden bereits im Januar 1969, also vor „Abbey Road“. Doch die Spannungen und Querelen in der Band hatten ein Ausmaß erreicht, dass keiner mehr Lust hatte, an den unbefriedigenden Aufnahmen noch weiter zu arbeiten. Die Sessions in den Twickenham-Studios und das Konzert auf dem Dach des Gebäudes ihrer Firma Apple wurden durch den gleichnamigen Film dokumentiert. Die musikalische Vorgabe lautete: zurück zu den Wurzeln, keine Studiotricks, keine Overdubs - die Band sollte wie in ihren Anfangszeiten live zusammenspielen. Eine ehrliche, authentische Musik sollte entstehen. Weil sich keiner der Beatles mit den Bändern der „Let It Be“-Sessions beschäftigen wollte, wurden die halbfertigen Aufnahmen dem US-Produzenten Phil Spector übergeben. Mit den zuckrigen Streichern, pompösen Orchesterarrangements und pathetischen Chören, die Spector den Originalaufnahmen teilweise hinzugefügt hatte, war vor allem Paul McCartney überhaupt nicht zufrieden. Fans und Kritiker sind sich einig, dass das Originalalbum „Let It Be“ trotz aller interner Querelen und einige unvergessliche Songjuwelen hervorgebracht hat. Axel Weimann, Günter Kreuzkamp und Robby Schmidt, allesamt Mitglieder der „Lonely Hearts Club Band“ spielen sämtliche Titel der Beatles-LP, dazu kommt der Frankfurter Drummer Achim Dürr und Volker Rebell als „Story-Teller“ mit inhaltlichen und musikalischen Analysen und launigen Anekdoten rund um das Album. Ein spannender Abend als Mischung aus Live-Konzert und musikalischer Lesung.