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Aufmacher
Daniel Kahn & Vanya Zhuk:
“Bulat Blues”
Poetische Begegnungen zwischen Moskau und Detroit in Berlin: Der aus Detroit stammende und seit vielen Jahren auch in Berlin beheimatete Daniel Kahn wird international für seine Mischung aus Klezmer, Punk, Folk und Lyrik gefeiert. Im aktuellen Programm präsentiert er den sowjetischen Gitarrenbarden Bulat Okudzhava in neuen eigenen Nachdichtungen und mehrsprachiger Performance auf Englisch (mit einem Hauch von Russisch und Jiddisch). Bei seinen Konzerten wie auf der neuen Aufnahme dieses Programms wird Kahn vom virtuosen Moskauer Vanya Zhuk auf der Russischen 7-Saitigen Gitarre begleitet. Das Konzert wird mit projizierten deutschen bzw. russischen Übertiteln von Daniels Frau und Übersetzungspartnerin, der in Leningrad geborenen Yeva Lapsker bereichert.
Ein intimer Abend von poetischer Inspiration, bei dem alle weltlichen, kulturellen und sprachlichen Grenzen überwunden werden.
„Kahn entdeckt einen russischen Autor und Musiker wieder, dessen wehmütig stille, in der Sowjetunion weit verbreitete Chansons er begeistert ins Englische übersetzt und ebenso beseelt ins Mikrofon geflüstert hat. So ist uns Kahn am liebsten! Der Moskauer Gitarrist Vanya Zhuk sorgt fürs östliche Originalkolorit.“
(Nürnberger Zeitung)
„Eine wirklich gelungene Hommage.“ (Westzeit)
„Die angenehm dezent arrangierten Stücke wandeln zwischen Coheneskem Folk und schunkeligem Klezmer. Bemerkenswert sind vor allem Okudschawas melancholisch-poetischen Erzählungen von Vergänglichkeit und Freundschaft, Liebe und Krieg,
die Kahn nicht minder berührend übersetzt hat.“ (TIP Berlin)
„Bulat Okudschawa wurde ehrfürchtig als ‚Georges Brassens der Sowjetunion‘ tituliert. Kahn interpretiert Bulats Lieder mit dem melancholischen Gestus von Klezmer, Walzer und Folksong. Changierend zwischen der Ruppigkeit der Pogues und der Songwriter-Eindringlichkeit eines Leonard Cohen zeigen Kahn und Zhuk, wie zeitlos und erinnerungswürdig Bulats Schaffen ist.“ (Stereo)
„Wenn Russen den Blues haben, brauchen sie nur kleine, leise, traurige Mollterzen. Daniel Kahn setzt Bulat Okudschawa, so etwas wie der Bob Dylan und Johnny Cash der Sowjetunion, ein spannendes Denkmal. Die übersetzten Texte auf Kahns Album sind ebenso stimmig wie der musikalische Minimalismus der Aufnahme.“ (Kulturnews)
„Beim eröffnenden ‚Prayer of Francois Villon‘ wird deutlich, wie sehr Okudschawa in einer internationalen Traditon steht. ‚Honorable Madam‘ ist das mitreißende Liebeslied eines Revolutionärs. Den ‚Sentimental March‘ singt Kahn unbegleitet, dass es unter die Haut geht.“ (Westfälischer Anzeiger)