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12.00 €

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Stadtkirche Darmstadt

Kirchstr. 11, 64283 Darmstadt

Aufmacher
Moderator Ralf Köbler spricht mit Harald Schneider, dem führenden DNA-forensischer des hessischen Landeskriminalamts über die kriminalistische Nutzung des genetischen Fingerabdrucks und spektakuläre Fälle.
Erik Barnert liest aus seinem Bergroman: Schneekristalle. Martin Keller und die Schatten der Silvretta.


Musik: Ensemble des Kammerchors der Darmstädter Kantorei

Dr. Harald Schneider
ist der führende DNA-Forensiker des Hessischen Landeskriminalamts und hat zahlreiche spektakuläre Verbrechen aufklären können.
Die kriminalistische Nutzung des “genetischen Fingerabdrucks“ hat gerade in den letzten Jahren eine ungeahnte, geradezu revolutionäre Entwicklung genommen.
So wurde das Spektrum untersuchbarer biologischer Spuren ganz wesentlich in Richtung mikroskopisch kleiner Blut-, Sekret- und Hautabriebspuren erweitert. Auch geringste, mit früher üblichen Verfahren nicht analysierbare Spuren (z. Bsp. Hautschuppen an Täterkleidung, Tatwerkzeugen, Tatwaffen etc.) sind nunmehr einer molekularbiologischen Untersuchung zugänglich.
Zwischenzeitlich ist es nahezu selbstverständlich, dass DNA-Befunde den oft entscheidenden Hinweis zur Aufklärung schwerster Kapitalverbrechen liefern. Beinahe tägliche Erfolgsmeldungen in Presse, Funk und Fernsehen belegen die alte kriminalistische Regel: „Ein Tatort spricht - es bedarf lediglich geeigneter Methoden, ihn zum Reden zu bringen“.

Dr. Eric Barnert
lebt in seinem Geburtsort Darmstadt. Nach Jahren in Forschung und Lehre ist der promovierte Geologe und begeisterte Bergsportler freiberuflich tätig. Durch seine Leidenschaft für gute Bücher reifte die Idee zum ersten Krimi in den Bergen, »Kreuzkogel«. Mit »Schneekristalle – Martin Keller und die Schatten der Silvretta« folgte die Fortsetzung des ersten Bandes. Obwohl die Bücher meist in den Bergen spielen, sind sie auch für Nicht-Bergsteiger spannend und verständlich.
„Schneekristalle“ ist ein authentischer Bergkrimi mit Tiefe an Originalschauplätzen, der nicht die genre-üblichen Klischees bedient, sondern weitgehend unbekannte Aspekte der jüngeren Geschichte mit einer spannenden Krimihandlung verknüpft. Exemplarisch zeigt der Krimi, wie der Ballast des Dritten Reichs die Nachfahren von Opfern und Tätern auch heute noch betrifft. Unter anderem geht es um den Bau des Silvretta-Stausees durch Zwangsarbeiter während des zweiten Weltkriegs.