Rosa Luxemburg (1871 - 1919): Märtyrerin oder Fanatikerin? - Unbequeme Humanistin, Vorkämpferin für Frauenrechte, Gegnerin des Militarismus

Justus-Liebig-Haus, Große Bachgasse 2, 64283 Darmstadt

Dozent: Herr Dr. Marc Balbaschewski

Es war der 15. Januar des Jahres 1919, als die Ikone der europäischen Arbeiterbewegung Rosa Luxemburg im Zuge der revolutionären Ereignisse in Deutschland von rechtsextremen Freikorps ermordet wurde. Ihr Ansehen reicht von Märtyrerin für den Weltfrieden bis zur gewalttätigen Fanatikerin. 1871 im russischen Teil Polens in einem jüdischen Elternhaus geboren, studierte sie als eine der ersten Frauen im liberalen Zürich. "Die unbequeme Humanistin" (Ernst Piper) engagierte sich für Frauenrechte und gegen Militarismus. Wer war also diese Frau, die noch heute von linken Gruppierungen verehrt wird, wie kaum eine andere Person? Der Bildvortrag nimmt insbesondere ihre politischen Vorstellungen und deren Aktualität in den Blick sowie ihr Verhältnis zur Russischen Oktoberrevolution.